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© Michael Steinberger/Bundesheer

Aufräumarbeiten nach Unwettern

Villach und Klagenfurt: Hand in Hand im Einsatz

Mölltal/Villach – Seit Dienstag, 6. November, sind 56 Soldatinnen und Soldaten in der Gemeinde Mörtschach im Mölltal im Assistenzeinsatz. Die Villacher Pioniere und der Forsttrupp des Militärkommandos Kärnten beseitigen verklauste Bäume aus tiefen Gräben, um bei neuerlichem Starkregen Vermurungen und Überschwemmungen entgegenzuwirken. Da die Arbeiten in diesem unwegsamen und steilen Gelände anstrengend und sehr gefährlich sind, sichern Heeresbergführer - u.a. aus Klagenfurt - die Pioniere bei den Arbeiten.

 1 Minuten Lesezeit (206 Wörter) | Änderung am 15.11.2018 - 09.36 Uhr

„Die Sicherheit unserer Soldaten steht an oberster Stelle“, schreibt das Militärkommando Kärnten in einer heutigen Aussendung. Das unwegsame Gelände und die tiefen Gräben gehen an die Substanz der eingesetzten Kräfte und sind sehr gefährlich.

Unterstützung aus Klagenfurt für Villacher Pioniere

Daher werden die Soldaten von Heeresbergführern des Jägerbataillons 26 (Spittal/Drau) und des Jägerbataillons 25 (Klagenfurt) bei den Aufräumarbeiten gesichert. Mit Klettergeschirr werden die Trupps zu den Schadstellen in die tiefen Gräben abgeseilt, um dort Stahlseile an Bäume und Wurzelstöcke anzubringen, damit diese per Seilwinde aus dem Graben gezogen werden können. Auch zwei Sanitäts-Pinzgauer mit ausgebildetem Sanitätspersonal vom Pionierbataillon 1 stehen bereit, um im Notfall rasch Erste Hilfe leisten zu können.

Ein Ende des Einsatzes lässt sich aus derzeitiger Sicht noch nicht beurteilen.

Erkundungsflüge mit „Alouette 3“

Für Erkundungsflüge zur Beurteilung der Schadausmaße in dem steilen und unwegsamen Gelände steht am Hubschrauberstützpunkt am Airport Klagenfurt ein Verbindungshubschrauber „Alouette 3“ bereit. Durch diese Erkundungsflüge werden, wenn „Gefahr in Verzug“ besteht, weitere Einsatzstellen/-gebiete für die Kärntner Soldaten festgelegt.

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Alouette III – Archivbild

Alouette III – Archivbild - © Erich Varh

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