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Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz würdigt Dr. Alois Brandstetter im Beisein seiner Gattin Suchra mit der „Goldenen Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt“.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz würdigt Dr. Alois Brandstetter im Beisein seiner Gattin Suchra mit der „Goldenen Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt“. © StadtPresse / Fritz

Ehrung

Goldene Medaille für Alois Brandstetter

Klagenfurt – Für seine Verdienste und Leistungen um das Ansehen der Landeshauptstadt Klagenfurt auf kulturellem Gebiet, insbesondere für sein literarisches Wirken, wurde Univ.-Prof. Dr. Alois Brandstetter gestern, Donnerstagabend, im Musil-Haus die „Goldene Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt“ verliehen.

 2 Minuten Lesezeit (325 Wörter) | Änderung am 17.11.2018 - 18:36

Dr. Alois Brandstetter war ein beliebter und geschätzter Professor für ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Klagenfurt. Und er ist einer der bekanntesten Autoren Österreichs. Am 5. Dezember feiert er seinen 80. Geburtstag.

„Sir unter den Kulturschaffenden“

Für seine Leistungen und Verdienste würdigte Kulturreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz den „Sir unter den Kulturschaffenden, den Ästheten, was Sprache und Ausdruck betrifft, den präzisen Schreiber und Experten, was ‚Alte Dichtung‘ betrifft“, vor allem aber einem „honorigen Mann mit einem besonders feinen Humor“ die „Goldene Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt“.
Univ.-Prof. Dr. Alois Brandstetter wurde am 5. Dezember 1938 in Aichmühl bei Pichl in Oberösterreich geboren, maturierte 1957 mit Auszeichnung am Gymnasium in Wels und studierte anschließend Germanistik und Geschichte an der Universität Wien, wo er im Jahre 1962 sein Studium bei Doktorvater Eberhard Kranzmayer mit der Dissertation zum Thema „Laut- und bedeutungskundliche Untersuchungen an der Mundart von Pichl bei Wels“ abschloss.

1970 habilitierte er an der Universität in Saarbrücken, wo er 1971 zum Professor ernannt wurde. Im Jahre 1974 wurde Univ.-Prof. Dr. Brandstetter auf eine Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur an die Universität Klagenfurt berufen, die er bis zum Jahre 2007 ausübte.

Von „Überwindung der Blitzangst“ und „Zu Lasten der Briefträger“

Als Schriftsteller begann er erst relativ spät zu wirken, wurde aber rasch bekannt und war 1979 für ein Jahr Jurymitglied des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Zu seinen umfangreichen literarischen Werken, die vor allem im Salzburger Residenz-Verlag erschienen sind, zählen u.a. die Titel: „Überwindung der Blitzangst“, „Zu Lasten der Briefträger“, „Der Leumund des Löwen“, „Die Abtei“, „Vom Schnee der vergangenen Jahre“, „Der geborene Gärtner“ oder „Kummer ade“. Ähnlich umfangreich wie sein literarisches Schaffen lesen sich auch seine Auszeichnungen, zu denen neben der Ehrenurkunde der Stadt Klagenfurt anlässlich seines 60. Geburtstages u. a. auch das Goldene Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich und das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten zählen.

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