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Das Christkind und das Geld:

So managed man zu Weihnachten die Familien­finanzen

Villach – Weihnachten ist das Fest der Liebe – aber es ist auch das Fest des Kommerzes: Denn für jedes noch so entfernte Familienmitglied muss man scheinbar ein Geschenk einkaufen.

 4 Minuten Lesezeit (515 Wörter) | Änderung am 17.11.2018 - 15:11

Und wenn die Geschenke alle bezahlt sind, kommen noch reihenweise Kosten dazu – für Weihnachtsdeko, Lichterketten, Christbaum, Christkindlmarktbesuche und natürlich Gänsebraten. Das kann die Finanzen einer Familie ganz schön aus dem Lot bringen, vor allem wenn die Kinder noch nicht erwachsen sind und hohe Ansprüche an ihre Eltern haben. Da reicht manchmal selbst ein großzügiges Weihnachtsgeld vom Chef nicht aus. Wie man trotzdem zu dieser Jahreszeit die finanziellen Klippen umschiffen kann, zeigt dieser Artikel.

Tipp 1: Bonusangebote wahrnehmen

Es ist der Kaufhäuser innigster Wunsch, dass zu die Kunden zu Weihnachten besonders viel über die Ladentheke wandern lassen. Den Kaufwillen versuchen sie mit allerlei Angeboten anzukurbeln – und wenn man das schlau nutzt, kann es einem durchaus zum Vorteil gereichen. Vielerorts gibt es zur Weihnachtszeit Clubangebote, bei denen man satte Prozente auf seine Einkäufe spart. Wichtig ist es in diesem Fall dann allerdings, sich auf die Bonuseinkäufe zu beschränken und nicht auch noch lauter Dinge zu erwerben, für die man den vollen Preis zahlen muss.

Tipp 2: Budget abstecken

Man sollte schon im Vorfeld festlegen, wie viel man sich das frohe Fest kosten lassen will. Damit man dann auch nicht „versehentlich“ darüber geht, sollte man das Budget entweder im Vorfeld abheben oder auf ein separates Konto einzahlen. Natürlich sollte im weihnachtlichen Budget auch Raum für kleine Extravaganzen sein – allzu sehr über die Stränge schlagen sollte man allerdings nicht, um nicht im neuen Jahr mit einer saftigen Kreditkartenrechnung konfrontiert zu werden.

Tipp 3: Punktuell Kredit aufnehmen

Soll es zu Weihnachten eine größere Anschaffung wie etwa ein neues Auto sein, macht auch durchaus ein punktueller Kredit Sinn. Informationen hierzu findet man auf Seiten wie etwa Kredite.org; und es lohnt sich, sich beizeiten zu informieren. Anleihen sind nämlich nicht nur bei Wunscherfüllungen nützlich, sondern auch wenn sich plötzliche Mehrkosten auftun, wenn etwa die Karre bei eisigen Temperaturen anfängt, Probleme zu machen oder Schäden am Haus entstehen.

Tipp 4: Rechnungen schnell abbezahlen

Die Kreditkarte kann Fluch wie Segen sein und in der Weihnachtszeit verleitet sie leider Gottes dazu, mehr Geld auszugeben, als man tatsächlich hat. In gewissem Rahmen ist das durchaus noch vertretbar – allerdings sollte man seine Kreditschulden dann so schnell wie möglich abbezahlen, um sich nicht zu verzetteln und nur immer und immer mehr Rechnungen anzuhäufen. Im Januar kann man dafür durchaus ein paar Kosten zurückschrauben – dann schläft man auch viel ruhiger.

Tipp 5: Finanz-App herunterladen

Früher notierte man seine Einnahmen und Ausgaben noch in Notizbüchern, doch diese Methode ist mittlerweile veraltet. Wer genau über seine Zahlungsgewohnheiten Bescheid wissen will, holt sich eine App – in ihr kann man nicht nur seine Ausgaben speichern, sondern sie auch analysieren lassen. Wichtig ist nur, wirklich konsequent zu sein. Auch die Breze vom Bäcker für fünfzig Cent sollte in die Tabelle mit einfließen, denn kleine Ausgaben summieren sich.

Wer nicht aufpasst, kann mit den Weihnachtsfeierlichkeiten seinen Geldbeutel ganz schön belasten – doch das muss nicht sein. Bester Beweis dafür sind die obigen Tipps.

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