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Politik - Klagenfurt
Die Begegnungszone Neuer Platz wird von den Verkehrsteilnehmern schon gut angenommen, stellten DI Dr. Kurt Fallast, DI Alexander Sadila und Vizebürgermeister Christian Scheider beim Lokalaugenschein fest.
Die Begegnungszone Neuer Platz wird von den Verkehrsteilnehmern schon gut angenommen, stellten DI Dr. Kurt Fallast, DI Alexander Sadila und Vizebürgermeister Christian Scheider beim Lokalaugenschein fest. © StadtPresse/Spatzek

Auf einer Pressekonferenz wurde Bilanz gezogen

Wie steht es um den „Rad-Masterplan“?

Klagenfurt – Mit einem Masterplan will die Stadt Klagenfurt die Situation für Radfahrer verbessern. Einige Maßnahmen wurden schon gesetzt, weitere sollen folgen. In einer heutigen Pressekonferenz zog man eine erste Bilanz.

 2 Minuten Lesezeit (278 Wörter) | Änderung am 22.11.2018 - 15:03

Seit März werden erste Maßnahmen aus dem Rad-Masterplan umgesetzt. Die Stadt will das Radfahren damit attraktiver machen und den Radverkehr erhöhen.

Diese Maßnahmen wurden bereits getroffen

Bis dato wurde neue Mehrzweckstreifen markiert, Fahrradübergänge rot eingefärbt, Bevorrangungen für Radfahrer eingerichtet, Einbahnen für Radfahrer geöffnet, Fahrradboxen markiert, eine Radzählstelle installiert und der Fahrradverleih Nextbike auf aktuell 32 Stationen mit 220 Rädern ausgebaut. Zusätzlich erhielten Geh- und Radwege, die von vielen Spaziergehern, Läufern und Radfahrern genutzt werden, neue LED-Beleuchtung.

Unterm Strich zogen Straßenbaureferent und Vizebürgermeister Christian Scheider sowie Verkehrsplaner Dr. Kurt Fallast auf der heutigen Pressekonferenz eine erste positive Bilanz. Vor allem die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer und die Mehrzweckstreifen hebt man hier hervor. Auch wenn letztere bei manchen Autofahrern noch für Missverständnisse sorgen. Bei Gegenverkehr darf die strichlierte Linie überfahren werden.

2019 geht es weiter

Im nächsten Jahr werden weitere Maßnahmen aus dem Radmasterplan umgesetzt. Neben neuen Mehrzweckstreifen will man sich dabei vor allem auf verschiedene Abstellanlagen für Fahrräder konzentrieren.

Auch die Begegnungszone war Thema

Neben den Mehrzweckstreifen hat Verkehrsexperte Fallast auch die seit kurzem eingerichtete Begegnungszone Neuer Platz bewertet: „Hier wurde eine wirtschaftlich vertretbare Lösung gefunden. Gut gelöst ist die Einfärbung des Asphalts, welche die Begegnungszone für Autofahrer sofort sichtbar macht. Ich habe ein sehr diszipliniertes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer beobachtet.“

Im Frühjahr werden in der Begegnungszone letzte bauliche Maßnahmen gesetzt. „Sobald es die Witterung zulässt, werden nächstes Jahr noch Pflasterungs- und Asphaltierungsarbeiten in den Randbereichen der Begegnungszone durchgeführt“, informiert DI Alexander Sadila, Leiter Abteilung Straßenbau und Verkehr.

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