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5.000 Dateien mit kinderpornografischem Foto- und Videomaterial konnten bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt werden.
SYMBOLFOTO 5.000 Dateien mit kinderpornografischem Foto- und Videomaterial konnten bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt werden. © fotolia 77530441

5.000 Dateien sichergestellt:

Kinderbetreuer hatte tausende Kinderpornos

Klagenfurt – Bei einem 34-jährigen Kinderbetreuer aus Klagenfurt stellte die Polizei tausende Dateien mit kinderpornografischem Material sicher. Der Mann ist geständig und wurde angezeigt.

 1 Minuten Lesezeit (160 Wörter) | Änderung am 23.11.2018 - 13:31

Nach intensiven Ermittlungen konnten die Beamten des Klagenfurter Stadtpolizeikommandos einem 34-jährigen Klagenfurter den Besitz von tausenden Kinderpornos nachweisen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden rund 5.000 illegale Dateien sichergestellt. Der 34-jährige Klagenfurter war bis vor Kurzem noch als Kinderbetreuer tätig. Unter den Dateien befindet sich kinderpornografisches Foto- und Videomaterial, dass der Klagenfurter aus dem Internet heruntergeladen hatte. Der Chefinspektor des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt Richard Pikl bestätigte den Fall im Gespräch mit 5-Minuten.

Der 34-Jährige ist zu allen bisherigen Anschuldigungen geständig. Eine weitere Auswertung der 5.000 sichergestellten Dateien stehe noch aus. Der ehemalige Kinderbetreuer wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Europäisch agierende Ermittler gaben Hinweis

Europaweit agierende Ermittler gaben ihre Informationen an das Bundeskriminalamt weiter, diese an die genannten Kollegen in Klagenfurt. Die IP-Adresse des Beschuldigten sei auf diversen Sexseiten aufgefallen. Ermittlungen folgten. Er gab an aus „Neugier“ gehandelt zu haben.

Zu seinem Job als Kinderbetreuer soll es keinen Zusammenhang geben. Er hat die Stelle bereits selbst gekündigt.

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