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Wirtschaft - Klagenfurt
v.l.: Fachoberinspektor Diethard Sauerbier (Leiter Gebäudeaufsicht/Khevenhüller-Kaserne), Ing. Thomas Modritsch (GF Regionalwärme), Johann Hafner (Gründer und GF Regionalwärme Gruppe) , Oberstleutnant Alexander Raszer (Kommandant des Jägerbataillons 25/Khevenhüller-Kaserne), Amtsdirektor Ing. Jürgen Goriup (Bautechniker im Militärservicezentrum 11), Amtsdirektor Gerald Wrann (Referent)
v.l.: Fachoberinspektor Diethard Sauerbier (Leiter Gebäudeaufsicht/Khevenhüller-Kaserne), Ing. Thomas Modritsch (GF Regionalwärme), Johann Hafner (Gründer und GF Regionalwärme Gruppe) , Oberstleutnant Alexander Raszer (Kommandant des Jägerbataillons 25/Khevenhüller-Kaserne), Amtsdirektor Ing. Jürgen Goriup (Bautechniker im Militärservicezentrum 11), Amtsdirektor Gerald Wrann (Referent) © Michael Steinberger/Bundesheer

Verteidigungsministerium setzt auf Regionalwärme

Kasernen bauen auf umwelt­freundliche Energie

Klagenfurt – Das österreichische Bundesheer setzt seit Kurzem auch an zwei weiteren Kasernenstandorten in Klagenfurt auf eine nachhaltige, regionale Wärmeversorgung.

 1 Minuten Lesezeit (229 Wörter)

Die Regionalwärme Gruppe, rund um Geschäftsführer Johann Hafner wurde 2017 von der Bioenergiezentrum GmbH mit dem Bau der rund 14 Kilometer langen Fernwärmetransportleitung von Liebenfels nach Klagenfurt beauftragt. Die Umrüstung der bestehenden Ölkesselanlagen erfolgt im November 2018 in der Khevenhüller Kaserne und im Frühling 2019 in der Laudon Kaserne. Drei bestehende Ölkesselanlagen wurden durch die Umrüstung auf Wärme aus Biomasse ersetzt.

Kasernen sparen mehrere Tonnen CO2 ein

Die Khevenhüller Kaserne hat einen Gesamtwärmebedarf von jährlich 4.800 MWh. Dies entspricht in etwa dem Gesamtjahresbedarf von 1000 Wohnungen. Durch die Versorgung der Regionalwärme, mit einem erneuerbaren, CO2 neutralen Energieträger können alleine in diesem Gebäude jährlich rund 600.000 Liter Heizöl bzw. 1.730 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Laudon Kaserne, welche 2019 auf umweltfreundliche Regionalwärme umgestellt wird, hat beinahe das idente Einsparpotenzial. Somit werden mit den beiden Gebäudekomplexen in Summe 1.200.000 Liter Heizöl und 3.460 Tonnen an CO2 Emissionen jährlich eingespart! Das österreichische Bundesheer leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Umweltziele und zur Sicherung einer nachhaltigen, enkeltauglichen Zukunft.

Noch mehr Abnehmer

Neben dem positiven Umwelteffekt, leistet der Umstieg zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung. Im Einzugsgebiet konnten neben der Khevenhüller Kaserne auch noch die ehemaligen, angrenzenden Bundesheer Wohnhäuser sowie der OBI Markt und die Malerei Trapp als Abnehmer, umweltfreundlicher Wärme gewonnen werden.

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