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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
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Lohnverhandlungen bei den ÖBB

Einigung erzielt: Keine weiteren Warnstreiks

Österreich – Die zähen und langwierigen Verhandlungen rund um den Kollektivvertrag der ÖBB-Arbeitnehmer fanden vergangene Nacht ein Ende - eine Einigung konnte erzielt werden. Am 26. November war es österreichweit zu Warnstreiks gekommen. Die Gewerkschaft vida zeigt sich am Sonntag zufrieden mit dem Ergebnis.

 1 Minuten Lesezeit (236 Wörter) | Änderung am 02.12.2018 - 11:14

16 Stunden dauerte der letzte Verhandlungsmarathon um den Kollektivvertrag. Bei den vorherigen neun Runden konnte keine Einigung erzielt werden, bei der zehnten nun schon. „Bei diesen Verhandlungen war eine besondere Kraftanstrengung der Bahnbeschäftigten über alle Bahnunternehmen hinweg notwendig, um einen fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Bahnlands Nummer eins zu erreichen,“ so vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit und Günter Blumthaler, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Eisenbahn. Rund 40.000 Bedienstete gibt es in Österreich in eisenbahnspezifischen Berufen.

Was hat sich getan?

Von einem Tag Sonderurlaub für ehrenamtlich bei der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst Engagierte über mehr Geld für Eisenbahn-Lehrlinge (durchschnittliche Erhöhung um 6,5 %) bis hin zu höheren Einstiegsgehältern (+8,5 % im Schnitt) gab es zahlreiche Anpassungen im Kollektivvertrag. Rückwirkend zum 1. Juli 2018 werden die Gehälter um 3,8 Prozent erhöht. Auch an der Entlastung bei der Nachtarbeit wurde geschraubt. Nähere Informationen auf der Webseite der vida.

Verkehrsminister ist „erleichtert“

Verkehrsminister Norbert Hofer: „Ich bin erleichtert darüber, dass man heute Nacht zu einer Einigung bei der Erhöhung der Kollektivverträge gekommen ist. 3,4 Prozent rückwirkend ab 1. Juli plus höhere Einstiegsgehälter sowie mehr Zeitausgleich für jene, die hauptsächlich in der Nacht arbeiten, ist ein fairer Ausgang und macht die ÖBB und alle anderen Bahnunternehmen weiterhin zu attraktiven Arbeitgebern im Land.“

Während des Warnstreiks am 26. November war auch der Kärntner Bahnverkehr betroffen – wir berichteten.

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