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Volksabstimmung vorstellbar

FPÖ stellt sich gegen Windräder

Kärnten – Die FPÖ stellt sich nun aktiv gegen Windräder auf Kärntens Bergen. Man befürchtet eine Verunstaltung der Natur. Anlass ist die geplante Errichtung von 15 Windrädern am Wöllaner Nock. Sogar eine verpflichtende Volksabstimmung wird gefordert. Die FPÖ möchte lieber auf eine Förderung von Photovoltaikanlagen und entsprechende Speichermedien setzen.

 1 Minuten Lesezeit (228 Wörter) | Änderung am 11.12.2018 - 14:32

FPÖ-Landesparteiobmann Klubobmann Mag. Gernot Darmann forderte heute – im Zuge einer Pressekonferenz – eine neue Energiestrategie für Kärnten. „Der Schwerpunkt kann keinesfalls in der Windkraft liegen“, teilt er den Kelag-Plänen am Wöllaner Nock, 15 Windräder zu errichten, eine klare Absage. Lediglich bereits behördlich genehmigte Windräder sollen umgesetzt werden.

Volksabstimmung möglich

Er erinnerte daran, dass der frühere Vorstand der Kelag, Hermann Egger, 2011 in Kärnten absolut kein Potenzial für die Nutzung von Windkraft gesehen hat. „Wir werden es jedenfalls nicht zulassen, dass die Kelag wegen der Spekulation mit hohen Bundesförderungen für Windstrom über unsere Natur herfällt“, so Darmann. Auch die zuständige SPÖ-Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) habe laut Darmann umzudenken, denn eine Umsetzung des Energiemasterplanes, der bis 2025 50 Windräder in Kärnten vorsieht, werde es mit der FPÖ nicht geben. Darmann kündigte „bei Uneinsichtigkeit der Verantwortlichen in der Landesregierung“ eine verbindliche Volksabstimmung an. „Wie auch die Bundesländer Salzburg und Tirol, wollen auch wir unsere Berge für künftige Generationen schützen“, bekräftigte er.

Solar, Biomasse und Wasserkraft

Darmann möchte eine Förderoffensive im Bereich der Photovoltaik, der Biomasse sowie der Wasserkraft. Denn laut Darmann habe Windkraft keinen Platz in Kärnten. Auch fordert er einen Fokus auf entsprechende Speichermedien. Bei bestehenden Wasserkraftwerken sieht man in Modernisierungen großes Potenzial.

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