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Wie funktioniert's?

Texas Hold’em ist die beliebteste Pokervariante und einfach zu lernen

Kärnten – Poker - besonders die Variante Texas Hold'em - begeistert seit Jahren auch Kärntner Kartenspieler. Ob in geselliger Runde oder online, Poker ist längst etablierter Zeitvertreib. Wir klären über die gängigsten Begriffe und Regeln auf.

 6 Minuten Lesezeit (790 Wörter) | Änderung am 17.12.2018 - 19.06 Uhr

Poker spielt man seit Beginn des 19 Jahrhunderts. In den letzten 20 Jahren, oder spätestens nachdem ein gewisser Chris Moneymaker sowohl Texas Holdem als auch online Pokerspieler berühmt gemacht hat, hat sich Texas Holdem als die populärste Pokervariante durchgesetzt. Es ist ein Spiel, das nicht zu lernen lohnt und welches man in jeder geselligen Runde spielen kann oder auch online, wenn man alleine ist und Lust auf ein Spiel hat.

Wer noch nie Poker gespielt hat, für den mögen die Grundbegriffe, die man beim Texas Hold’em wissen muss, vielleicht ein wenig einschüchternd wirken. Wer lernt, Texas Hold’em zu spielen, sollte sie jedoch beherrschen.

  • Die Blinds

Es gibt das Small Blind und das Big Blind. Der links vom Dealer sitzende Spieler entrichtet den Small Blind. Der Small Blind entspricht der Hälfte des Mindeseinsatzes an diesem Pokertisch. Das Big Blind wird von dem Spieler entrichtet, der links von dem Spieler sitzt, der das Small Blind gesetzt hat. Die Position des Dealers wird vom Dealer Button markiert.

  • Der Flop

Der Flop sind die ersten drei  Gemeinschaftskarten, die aufgedeckt werden. Die Gemeinschaftskarten sind die fünf Karten die allen Spielern zur Verfügung stehen und die in der Mitte des Pokertischs ausgelegt werden.

  • Der Turn

Als der Turn wird die vierte Karte der fünf Gemeinschaftskarten bezeichnet.

  • Der River

Der River ist die fünfte Karte der fünf Gemeinschaftskarten und wird als letztes aufgedeckt.

Wenngleich auch diese Begriffe jetzt noch nicht ganz klar sind, behalten Sie sie einfach mal im Gedächtnis und beginnen Sie Ihr Spiel.

So verläuft eine Runde Texas Hold’em:

  • Bestimmen Sie den Dealer. Legen Sie den Dealer Button vor den entsprechenden Spieler auf den Tisch.
  • Der Spieler, der links vom Dealer sitzt; macht nun seinen Einsatz, das sogenannte Small Blind.
  • Der zweite Spieler, derjenige, der links neben dem Spieler mit dem Small Blind sitzt, setzt nun das Big Blind. Wer aufgepasst hat, hat festgestellt, dass bisher noch keine Karten vergeben wurden. Daher nennt man die Einsätze dieser beiden Spieler “Blind”, weil sie theoretisch keine Ahnung haben worauf sie setzen, denn sie haben noch kein Blatt.
  • Nun werden die Karten verteilt. Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten. Diese werden Taschenkarten oder Hole Cards genannt. In der Mitte des Tisches, werden fünf Karten verdeckt in einer Reihe gelegt. Dies sind die Gemeinschaftskarten.
  • Die Spieler sehen nun ihre zwei Taschenkarten ein. Jeder Spieler kann nun für sich entscheiden, ob er einen Einsatz machen möchte. Er muss den Mindesteinsatz, der auch dem Big Blind entspricht, setzen, wenn er weiter spielen möchte. Wenn dem Spieler die Karten zu geringwertig erscheinen, kann er an diesem Punkt auch passen. Das heißt er macht keinen Einsatz und spielt in dieser Runde nicht mit.
  • Der Spieler, welcher zuvor das Small Blind gesetzt hat, muss nun die andere Hälfte entrichten, wenn auch er weiter spielen möchte. Ansonsten kann auch er passen, verliert jedoch seinen Einsatz.
  • Der Flop: Haben alle Spieler ihren Einsatz gemacht oder gepasst, dann werden die ersten drei Gemeinschaftskarten, der Flop, aufgedeckt.
  • Jeder Spieler vergleicht nun diese drei Karten mit seinen zwei Taschenkarten und überlegt, welches Blatt er damit bilden kann. Jeder Spieler kann nun einen weiteren Einsatz machen, wenn er möchte. Sobald ein Spieler erhöht hat, müssen alle anderen den gleichen Einsatz leisten, um den er erhöht hat, oder sie müssen passen.
  • Der Turn: Erhöht niemand den Einsatz, geht es weiter zur nächsten Runde, nun wird der Turn aufgedeckt. Wieder vergleichen die Spieler die Taschenkarten mit den Es kann wieder gesetzt werden.
  • Der River: Die letzte Gemeinschaftskarte wird aufgedeckt. Wieder werden Karten verglichen, weitere Einsätze sind möglich.
  • Jeder Spieler kann in jeder Runde aussetzen bzw passen.
  • Sind nach dem River noch mehr als ein Spieler aktiv, dann erfolgt der Showdown.
  • Der Showdown: Angefangen bei dem Spieler der links neben dem Dealer sitzt, decken die Spieler ihre Karten auf. Wer das höchste Blatt hat, gewinnt den Pott, der sich aus den gesammelten Einsätzen zusammensetzt.

Um eine Strategie für sein Spiel zu entwickeln, sollte man natürlich wissen, welche Karten und Kombinationen welche Werte haben. Dies ist die Reihenfolge der einzelnen Blätter, angefangen mit dem niedrigsten Wert.

  • Höchste Karte
  • Ein Paar
  • Zwei Paare
  • Drilling
  • Straße
  • Flush
  • Full House
  • Vierling oder Poker
  • Straight Flush
  • Royal Flush

Texas Hold’em ist relativ schnell zu lernen. Man sollte jedoch darauf achten, dass man ganz besonders am Anfang nur mit anderen Anfängern spielt oder nur um ganz kleines Geld spielt. Denn man wird Lehrgeld bezahlen. Dieses Spiel kann man schnell lernen, es jedoch zu beherrschen, kann Jahre dauern. Doch die Belohnung für hartnäckiges Üben ist enorm.

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