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Politik - Villach
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Enquete zum Klimawandel wurde beschlossen

Villach diskutiert über den Klimawandel

Villach – Der Klimawandel ist wohl unbestritten die größte Herausforderung unserer Zeit. In Villach soll nun im Rahmen einer Enquete über seine Ursachen, Auswirkungen und auch über entwicklungsumkehrende Maßnahmen gesprochen werden - das beschloss der Villacher Gemeinderat in der Sitzung vom 7. Dezember 2018 einstimmig. 

 2 Minuten Lesezeit (278 Wörter) | Änderung am 19.12.2018 - 08.27 Uhr

„Die Dringlichkeit zu Handeln ergibt sich nicht zuletzt aus den immer häufiger auftretenden Extremwetterereignissen, die die Klimakrise auch in unserem Lebensraum in Form von Rekord-Hitze, Überschwemmungen und Hagel spürbar werden lassen“, sagt Sascha Jabali, der für die Bewegung „Verantwortung Erde“ an der Sitzung teilnahm. Deshalb soll in Villach so bald wie möglich, jedenfalls noch im Jahr 2019, ein breiter Dialog gestartet werden.

Klimawandel: Ursachen & Auswirkungen

„Der beschlossene Antrag sieht vor, neben Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, des Rathauses und der Villacher Zivilgesellschaft, auch Experten aus dem akademischen Umfeld und Vorreiter aus anderen Städten Österreichs nach Villach einzuladen. Es soll einerseits Bewusstsein geschaffen werden. Andererseits soll der Fokus aber vor allem auf Maßnahmen liegen, die auf lokaler und regionaler Ebene getroffen werden müssen, um eine Trendumkehr einzuleiten“, erklärt Jabali.

Veränderungen notwendig

Derzeit liegt der Fokus noch auf Klima-Anpassungsmaßnahmen, die angesichts der bereits spürbaren Auswirkungen zwar unumgänglich sind, aber letztlich laut vielen Experten nur Symptombehandlung bleiben. Für eine Trendumkehr bräuchte es wohl eine grundsätzliche Reflektion alter Gewohnheiten und im Großen wie im Kleinen Entschlossenheit, diese zu verändern.

„Die Enquete soll dazu dienen, auf einer breiten, gesellschaftlichen Ebene gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln. Jeder Einzelne kann aber schon heute damit beginnen, Teil der Lösung zu werden. Da die Ursachen der Krise zu großen Teilen in unserem gewohnten Handeln begründet liegen, liegt es auch in unserer Hand, dieser Entwicklung aktiv und kreativ entgegenzuwirken. Ein erster Schritt wäre zum Beispiel den Konsum und dadurch den eigenen Ressourcenbedarf zu verringern“, so Jabali. „Der nachhaltigste Konsum ist ‚Nicht-Konsum’“, lädt er abschließend zum Mitmachen ein.

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