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Villachs Bürgermeister Günther Albel, Personalvertreter Franz Liposchek (links) und Mitarbeiter des Magistrats mit dem symbolischen Spendenscheck.
Villachs Bürgermeister Günther Albel, Personalvertreter Franz Liposchek (links) und Mitarbeiter des Magistrats mit dem symbolischen Spendenscheck. © Augstein

Spontane Spendenaktion:

Magistrat Villach: 6.656 Euro für den Ziegen­hof

Villach – Wer rasch hilft, hilft doppelt: Mit einer spontanen Spendenaktion unterstützen die Mitarbeiter des Magistrats Villach eine von einem verheerenden Brand betroffene Familie in der Nachbargemeinde Finkenstein am Faaker See.

 2 Minuten Lesezeit (273 Wörter)

Der verheerende Brand in St. Job vor wenigen Tagen hat einer fünfköpfigen Familie die wirtschaftliche Existenz genommen. Ein Stall stand am Montagabend, den 17. Dezember 2018, in Vollbrand. Knapp 200 Ziegen sind verendet, der hochmoderne Ziegenstall ist bis auf die Grundmauern eingeäschert – und das kurz vor Weihnachten. 5 Minuten hat berichtet.

Spendenkonto und Spendenbox eingerichtet

Bereits am Dienstagmorgen war klar, dass die Gemeinde Finkenstein der Familie, die bei dem Brand in St. Job ihre Existenzgrundlage verlor, mit einer Soforthilfe zur Seite stehen wird. Auch die Spendenbereitschaft der Kärntnerinnen und Kärntner ist hoch. Unter anderem richtete die Schwester des Ziegenwirtes ein Spendenkonto ein. Auch die Burschenschaft St. Job/Sigmontitsch hat dafür gesorgt, das im Gasthof Pranger in Sigmontitsch bis 23. Dezember 2018 eine Spendenbox bereitsteht.

Spendenkonto Ziegenhof Oschounig

AT37 3938 1000 0007 3189

Spontan wurden auch im Magistrat Spenden gesammelt

Heute wurde zudem bekannt, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Magistrats Villach fleißig Spenden gesammelt haben. „In dieser extrem schwierigen Situation erachte ich es als besonders wichtig, rasch ein Zeichen des Beistandes zu setzen“, sagt Villachs Bürgermeister Günther Albel. Er rief daher spontan eine Spendenaktion im Villacher Rathaus aus, „denn Hilfsbereitschaft darf in diesem Fall keine Gemeindegrenzen kennen.“

 6.656 Euro für die Brandopfer

Binnen 24 Stunden wurden hausintern 5.656 Euro gesammelt. Personalvertreter Franz Liposchek: „Auch die Personalvertretung stellt sich gerne in den Dienst der guten Sache und blickt gern über die Gemeindegrenzen hinaus. Gemeinsam ist alles möglich und ich werde von der Gewerkschaft Younion aus die Spendensumme noch zusätzlich um 1.000 Euro aufstocken.“

In Summe werden damit der vom Brand schwer getroffenen Familie 6.656 Euro übergeben.

Das ist passiert:

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