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Gestern Abend brach der Pistenbully ein. Der Fahrer konnte sich mit einem Sprung aus dem Führerhaus in Sicherheit bringen.
Gestern Abend brach der Pistenbully ein. Der Fahrer konnte sich mit einem Sprung aus dem Führerhaus in Sicherheit bringen. © FF Krumpendorf

Fahrzeug sank auf Seegrund

Pistenbully bricht auf See ein: Bergungs­arbeiten laufen

Falkertsee – Riesenschreck für einen 36-jährigen Mann am Samstagabend. Er war mit einem tonnenschweren Pistenbully auf dem Falkertsee unterwegs, um die Eisfläche zu präparieren - dann brach das Eis plötzlich ein. Der Mann rettete sich mit einem Sprung aus dem Führerhaus. Heute soll das Fahrzeug geborgen werden. Im Einsatz stehen Feuerwehren und Taucher verschiedener Bezirke.

 2 Minuten Lesezeit (285 Wörter) | Änderung am 23.12.2018 - 20.04 Uhr

Am gestrigen 22. Dezember, um 18 Uhr, war ein 36-jähriger Mann aus Patergassen mit einem rund vier Tonnen schweren „Pistenbully 100“ am Falkertsee (Bezirk Feldkirchen) mit dem Präparieren der Eislauffläche und der Langlaufloipe beschäftigt. Als er sich dem tiefsten Bereich des Sees näherte, brach das Eis unter dem Pistenbully – das Fahrzeug begann langsam zu sinken. Der Fahrer konnte sich durch einen Sprung aus dem Führerhaus in Sicherheit bringen. Er blieb unverletzt.

Pistenbully sinkt auf Seegrund

Der Pistenbully versank ca. zehn bis zwölf Meter tief auf den Seegrund. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Vor dem Befahren des Sees hatten mehrere Probebohrungen im Eis ergeben, dass es genügend tragfähig wäre.

Am heutigen Sonntag, dem 23. Dezember, wird versucht, das Fahrzeug zu bergen. Laut dem Bezirksfeuerwehrkommandanten von Klagenfurt-Land Gerfried Bürger, sind Taucher der Feuerwehren Villach, Krumpendorf, Maria Rain, Ferlach und Feldkirchen vor Ort. Die Bergungsarbeiten sind derzeit in vollem Gange: „Wir haben jetzt Hebeballone am Pistenbully angebracht, damit er vorne angehoben wird. Danach werden wir ein Schleppseil am Fahrzeug befestigen, um es mittels Seilwinde am Grund entlang ans Ufer zu ziehen“, erklärt Bürger im Gespräch mit 5-Minuten. Zuvor wurde von den Feuerwehren eine rund 150 Meter lange Schneise ins Eis geschnitten, um den Pistenbully ans Land ziehen zu können.

Update: Bergung läuft seit den Mittagsstunden

 

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