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Interessante Fakten rund um Silvester

Schon gewusst…?

Klagenfurt/Villach – Alle Jahre wieder werden zu Silvester Raketen und Böller gezündet, um das neue Jahr farbenfroh und laut zu begrüßen. Das Land Kärnten hat dazu einige interessante Fakten gesammelt.

 3 Minuten Lesezeit (434 Wörter) | Änderung am 28.12.2018 - 13:01

Das Abfeuern von Raketen & Co. ist in Kärnten immer noch beliebt – auch wenn sich das Verhältnis dazu in den letzten Jahren geändert hat. Das findet auch die zuständige Landesrätin. „Der Einsatz von Feuerwerken hat aber seinen Preis – und zwar in Form von schädlichen Einflüssen auf Mensch, Tier und Natur“, betont Umwelt-Landesrätin Sara Schaar. Sie appellierte an die Kärntnerinnen und Kärntner bei der Verwendung von Knallern bzw. von Raketen Zurückhaltung zu üben und vor allem auf ältere Menschen, Kleinkinder, aber auch Wild- und Haustiere, Rücksicht zu nehmen.

„Es muss nicht immer ein Feuerwerk sein – eine umweltgerechte Alternative sind beispielsweise Licht- und Lasershows. In diesem Sinne wünsche ich allen Kärntnerinnen und Kärntner einen guten und nachhaltigen Rutsch ins neue Jahr und alles Gute, vor allem Gesundheit, für 2019“, so Schaar.

Das Land Kärnten hat interessante Fakten rund um Silvester gesammelt:

Rauch, Ruß & Feinstaub

Schon gewusst...?

  • der Grenzwert von Feinstaub (PM 10) wird zu Silvester an fast allen städtischen Messstellen um das zehn- bis 15-fache überschritten
  • je nach Lage und meteorologischen Bedingungen sind die Feuerwerke für bis zu acht Feinstaubtage verantwortlich

Schwermetalle & Müll

Schon gewusst...?

  • die Explosion eines Feuerwerkskörpers setzt auch gefährliche Schwermetalle frei, unter anderem Strontium, Arsen, Blei, Selen oder Caesium
  • abgebrannte Knallkörper, Böller und Feuerwerksraketen verursachen Tonnen an Müll, wie etwa Papier, Karton-, Holz- und Plastikteile
  • diese „Überbleibsel“ stellen in freier Natur eine erhebliche Gefahr für das Wild und für Tiere in der Landwirtschaft dar

Stress für Mensch und Tier

Schon gewusst...?

  • Feuerwerkskörper erreichen einen Schallpegel von bis zu 170 dB – zum Vergleich ein Düsentriebwerk in 25 Meter Entfernung erzeugt etwa 140 dB
  • vor allem ältere Menschen, Kleinkinder sowie Wild- und Haustiere leiden bei diesem Lärm extrem
  • Tiere neigen bei lautem Knall zu ängstlichem Verkriechen oder panischem Fluchtverhalten

Ärzte und Feuerwehr im Dauereinsatz

Schon gewusst...?

  • für rund tausend Österreicher endet der pyrotechnische Silvesterspaß im Krankenhaus, darunter rund 200 Kinder und Jugendliche
  • die häufigsten Verletzungen betreffen Augen, Ohren und Hände
  • Feuerwerksblindgänger sind jedes Jahr für zahlreiche Brände verantwortlich

Alternative zum Feuerwerk

Schon gewusst...?

  • die Faszination bunter Farben am Nachthimmel muss nicht immer ein Feuerwerk sein
  • mit Musik untermalte Lichteffekte können das Publikum genauso in den Bann ziehen, wie ein Feuerwerk
  • es gibt schon einige Städte, die auf Lichtshows statt auf Feuerwerke setzen. Ganz ohne Lärm, Rauch, Ruß, Feinstaub, Schwermetallpartikel und Müll.
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