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Leute - Villach
Aktuell sitzen Michael und Stefan in Thailand fest.
Aktuell sitzen Michael und Stefan in Thailand fest. © Leser

"Es ist ein schreckliches Gefühl"

Mitten im Tropen­sturm „Pabuk“

Koh Phangan/Villach – Aktuell fegt der Tropensturm "Pabuk" über den Süden von Thailand. Starkregen und Böen mit bis zu 104 km/h ziehen über das Land. Mittendrin stecken der Nötscher Michael Tschmeltisch und sein Freund Stefan Knafl. 

 2 Minuten Lesezeit (356 Wörter)

Eigentlich wollten die beiden Freunde Michael und Stefan eine Rucksack-Tour machen. Doch der Urlaub verlief nicht so ganz nach Plan. Der Tropensturm „Pabuk“ machte den Freunden einen fetten Strich durch die Rechnung. Mit Böen von bis zu 104 km/h fegt der aktuell über den Süden Thailands. Die Zerstörungswut von „Pabuk“ wird mit dem Sturm „Harriet“ aus dem Jahr 1962 verglichen. Mittendrin, und zwar auf der Insel Koh Phangan befinden sich auch der Nötscher und sein Freund.

Die letzte Fähre war schon ausgebucht

Zu spät haben die beiden Freunde von dem Sturm erfahren. „Wir sind in einem TUCK TUCK gefahren. Dort hat uns ein deutscher Tourist von „Pabuk“ erzählt“, so Michael gegenüber 5 Minuten. Die beiden sind sofort zum Hafen aufgebrochen. „Dort hat man uns gesagt, dass die letzte Fähre komplett ausgebucht ist.“ Aktuell ist der Fährentransport komplett eingestellt. Die beiden sitzen auf der Insel fest. „Wir konnten zusehen, wie auf der gegenüberliegenden Insel im Fünf-Minuten-Takt die Flieger starteten.“

Keine Evakuierung, keine Informationen

Hilfe haben die beiden nicht. Bis jetzt wurden sie weder evakuiert, noch informiert. „Es ist ein schreckliches Gefühl. Wir sitzen mitten im Tropensturm fest und haben nur sehr wenig Informationen. Keiner weiß wann, oder ob es zur Katastrophe kommt“, erklärt Michael gegenüber 5 Minuten. Die beiden sind in einem Strand Bungalow direkt am Meer eingemietet. „Wir schlafen nur abwechselnd, komplett angezogen und mit gepacktem Rucksack.“ Ständig sitzt ihnen die Angst im Nacken schnell vor dem Sturm flüchten zu müssen.

„Wir bleiben!“

Auch aktuell fegt der Sturm mit heftigem Wind und Starkregen über die Insel. „Wir sind auch heute bestens für den Notfall gerüstet“, erklärt Michael. Doch ans Heim fahren denken die beiden nicht. Nach dem Sturm wollen sie noch zwei Wochen in Thailand bleiben. „Hoffentlich können wir aber bald die Insel verlassen“, ergänzt Michael. Nach dem Sturm wird die Rucksack-Tour wie geplant fortgesetzt.

Aktuelle Wetterlage auf der Insel

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