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Leute - Klagenfurt
Theresa Kummer, Claudia Müller, Entsorgungsreferent StR. Wolfgang Germ, Gabi Egger und Mag. Ulrike Werzin (Abfallbeauftragte der Stadt) mit dem eingesammelten Müll, der im Bereich Feldkirchner Straße angefallen ist (v.l.n.r.).
Theresa Kummer, Claudia Müller, Entsorgungsreferent StR. Wolfgang Germ, Gabi Egger und Mag. Ulrike Werzin (Abfallbeauftragte der Stadt) mit dem eingesammelten Müll, der im Bereich Feldkirchner Straße angefallen ist (v.l.n.r.). © StadtPresse/Spatzek

Mitstreiter werden gesucht

Trio sagt Müll den Kampf an

Klagenfurt – Drei junge Klagenfurterinnen treffen sich einmal im Monat, um im ganzen Stadtgebiet den in der Öffentlichkeit entsorgten Abfall einzusammeln. Unterstützt werden sie von der Abteilung Entsorgung, welche die angefallenen Müllsäcke abholt. Jetzt sucht das Trio Verstärkung.

 2 Minuten Lesezeit (335 Wörter) | Änderung am 16.01.2019 - 12.32 Uhr

Leere Dosen und Flaschen am Straßenrand, verschiedenste Verpackungen auf Grünstreifen oder in Waldstücken – vielen ist achtlos weggeworfener Müll ein Ärgernis und Dorn im Auge. Doch kaum jemand tut etwas dagegen. Nicht so drei junge Klagenfurterinnen, denen der auf Straßen und Wiesen entsorgte Abfall in ihrem Umfeld zu viel geworden ist.

Stein des Anstoßes: Müll im Wald

„Ich war im Wald spazieren, eigentlich zur Erholung. Als ich dort überall Müll herumliegen gesehen habe wusste ich, es ist Zeit, selbst etwas zu tun“, nennt Claudia Müller, OP-Schwester aus Klagenfurt, den Stein des Anstoßes. Auf der Suche nach privaten Flurreinigungsaktionen hat sie sich an das Büro von Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ gewandt. Dadurch entstand der Kontakt zu einer Gleichgesinnten, die in dieser Sache ebenfalls an die Abteilung Entsorgung herangetreten ist.

Einmal im Monat wird gesammelt

„Im Oktober sind wir dann das erste Mal zu zweit mit Müllsäcken und Greifzangen losgezogen und haben nahe unserer Wohnorte herumliegenden Abfall eingesammelt. Wir waren überrascht, wieviel da zusammenkommt“, berichtet die Augenoptikerin Theresa Kummer. Durch Postings auf sozialen Plattformen ist Gabi Egger auf die Reinigungsaktionen aufmerksam geworden und hat sich kurzerhand entschlossen mitzumachen. Seither verabredet sich das Trio einmal im Monat zum gemeinsamen Müllsammeln. Wobei die Arbeit nicht immer unbedingt im Vordergrund steht. „Man hat Bewegung an der frischen Luft, kann sich dabei wunderbar unterhalten und neue Kontakte knüpfen“, sind sich die drei Klagenfurterinnen einig.

Wenn die durchschnittlich vier bis fünf Müllsäcke gefüllt sind, wird die Abteilung Entsorgung informiert, die sich um die Abholung kümmert. „So ein Engagement, das der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommt, verdient höchste Anerkennung und wird von uns natürlich unterstützt“, findet Germ lobende Worte für die private Initiative, die Verstärkung sucht.

Lust mitzumachen?

Wer sich den drei umweltbewussten Damen anschließen möchte, kann sich im Büro des Entsorgungsreferenten melden (0463 537-2340, wolfgang.germ@klagenfurt.at), wo der Kontakt hergestellt wird.

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