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Wir klären auf, wann ihr Richtung Himmel schauen solltet

Totale Mond­finsternis am Montag!

Kärnten – Am Montag erwartet uns ein besonderes Himmelsspektakel - eine totale Mondfinsternis. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, die nächste totale Mondfinsternis gibt es nämlich erst wieder im Jahr 2028. Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken für einen wolkenlosen Himmel.

 3 Minuten Lesezeit (428 Wörter) | Änderung am 18.01.2019 - 12.33 Uhr

Montagmorgen, es ist dunkel, kalt und… eben Montag. Richtig Lust aufzustehen haben dabei wohl die wenigstens. Immerhin erwartet uns zum Wochenstart am 21. Januar eine totale Mondfinsternis, früh aufstehen lohnt sich also.

Zu dieser Uhrzeit solltet ihr zum Mond schauen

Der Beginn des Schauspiels ist in Kärnten um 3.36 Uhr, das Maxium wird um 6.12 Uhr erreicht, um 7.50 Uhr ist der Spaß schließlich wieder zu Ende. Insgesamt 4 Stunden und 14 Minuten dauert das Ganze.

Ihr müsst aber nicht die kompletten vier Stunden Richtung Himmel schauen. Interessant wird es ab 4.33 Uhr, dann berührt der Kernschatten der Erde erstmals den Mond (partielle Mondfinsternis). Die beschattete Mondoberfläche erscheint dann rötlich. Um 5.41 Uhr beginnt schließlich die totale Mondfinsternis – sie dauert etwa eine Stunde. Der Kernschatten bedeckt dann den kompletten Mond, er erscheint als rötliche Scheibe. Das Maximum erreicht die Finsternis um 6.12 Uhr.

Die nächste totale Mondfinsternis erwartet uns erst am Silvesterabend 2028, die nächste partielle Mondfinsternis schon am 17. Juli 2019.

Farbe des Mondes hängt auch vom Vulkanstaub ab

„Der Mond wird während einer totalen Finsternis rötlich bis bräunlich“, erklärt ZAMG-Meteorologe und Astronom Albert Sudy, „denn es erreicht ihn noch Streulicht der Erde. Das sind Sonnenstrahlen, die in der Atmosphäre der Erde abgelenkt werden und so auf den im Erdschatten stehenden Mond treffen. Wie die Farbe genau aussieht, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt stark vom aktuellen Zustand der Erdatmosphäre ab, zum Beispiel wie viel oder wenig Vulkanstaub derzeit vorhanden ist. Zum Ende der Mondfinsternis werden die Farbeffekte durch die einsetzende Morgendämmerung dann schon etwas unterdrückt.“

Was passiert bei einer Mondfinsternis?

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie stehen. Die Erde verhindert dann, dass Lichtstrahlen direkt von der Sonne den Mond erreichen. Je nach der genauen Position der einzelnen Himmelskörper zueinander trifft der Schatten der Erde den Mond nur teilweise (partielle Mondfinsternis) oder vollständig (totale Mondfinsternis). Auch die Dauer einer Mondfinsternis und die Sichtbarkeit auf der Erde hängen von der aktuellen astronomischen Konstellation ab.

Wie wird das Wetter?

„Das Wetter ist leider nicht optimal, aber mit ein wenig Glück ist die Mondfinsternis in vielen Regionen zumindest zeitweise zu sehen“, sagt Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Am Montag in der Früh ziehen einige dichte Wolkenfelder durch und im Flachland sowie in den Becken Südösterreichs ist Nebel möglich. Frostig ist es überall, die Temperaturen liegen am Montag in der Früh nur zwischen -10 und -3 °C.“

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