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In der Nacht auf Freitag schneit es

Schnee könnte für Chaos im Berufs­verkehr sorgen

Kärnten – Die Prognosen stehen auf Schnee. In der Nacht auf Freitag soll es schneien, im morgendlichen Berufsverkehr ist daher mit Behinderungen zu rechnen. Fahrt euer Auto lieber in die Garage oder spannt zumindest eine Plane darüber. Wer pünktlich sein muss, sollte sich etwas früher auf den Weg machen.

 3 Minuten Lesezeit (458 Wörter) | Änderung am 18.01.2019 - 08.02 Uhr

„Ein Großteil der aktuellen Modelle deuten im Vergleich zu gestern für den äußersten Südosten Kärntens auf ein signifikant höheres Niederschlagsereignis hin“, berichtet der Wetterdienst „Nockwetter“.

Teilweise deutlicher Niederschlag

Konkret heißt das: Im Bereich Zell-Pfarre, Bad Eisenkappel oder in Ferlach fallen im gesamten Jänner weniger als 48 Liter Niederschlag pro m². Im Bereich Zell-Pfarre und Bad Eisenkappel, eventuell auch in Teilen Ferlachs kommen – bis morgen 10 Uhr25 bis knapp 40 Liter pro m² zusammen – das bedeutet, das ganz im Südosten Kärnten innerhalb von 14 Stunden 55 bis 90 Prozent des gesamten, durchschnittlichen Jännerniederschlags fallen werden. Da Zell-Pfarre auf ca. 1.000 Meter Seehöhe liegt, wird es hier von Anfang an schneien. Auch Bad Bleiberg soll ein „Hotspot“ für Neuschnee sein.  In Bad Eisenkappel und in Ferlach entsprechen 1 Liter Niederschlag pro m² aufgrund der noch länger etwas positiven Temperaturen etwa 0,6 bis 0,9 Zentimeter Schnee.

In den südlichen Stadtteilen Klagenfurts wurde die Neuschneehöhe auf 5 bis 10 Zentimeter hochgerechnet. In tiefen Lagen Unterkärntens, vor allem zwischen den nordöstlichen Stadtteilen von Klagenfurt und Wolfsberg, ist oft nur eine dünnere Schneedecke von ca. 5 Zentimeter zu erwarten.

Für große Teile von Villach Stadt & Land werden 13 bis 23 cm Neuschnee prognostiziert. Vereinzelt auch mehr bzw. weniger (s. Grafik).

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Prognose Neuschnee

Prognose Neuschnee - © Nockwetter

Probleme im Berufsverkehr

Die zu erwartenden Niederschlagsmengen sind teils erheblich, da diese nicht wie üblich über einen Zeitraum von länger als 24 Stunden, sondern in rund 12 Stunden fallen werden. Daher sind am Freitagmorgen Probleme auf den Hauptverkehrsverbindungen, wie z.B. auf der A2 im Bereich Arnoldstein, ebenso auf der Pack, sowie auf der A11 im gesamten Verlauf zu erwarten.

Wer pünktlich sein muss, sollte sich etwas früher auf den Weg machen. Auch Vorkehrungen am Donnerstagabend, wie eine Plane über dem Auto, können nicht schaden.

Bei ähnlichen Verhältnissen am 20. November krachte es im Berufsverkehr mehrfach. Die A2 und der Gailtalzubringer mussten gesperrt werden – wir berichteten. Teilweise dürften auch fehlende Winterreifen oder Schneeketten für Verkehrsbehinderungen gesorgt haben.

Der Schnee bleibt liegen

Ab dem Wochenende ist beinahe in ganz Kärnten Dauerfrost zu erwarten, nur vereinzelt kann der Höchstwert einmal kurz einen Wert knapp über dem Gefrierpunkt erreichen und hier und da sind in der Folgewoche sogar Frühtemperaturen unter minus 20 Grad möglich. Die Kältewelle wird mindestens 10 bis 14 Tage andauern. Am Samstag und Sonntag wechseln Wolken und Sonne, in Unterkärnten gibt es teils zähen Hochnebel, aus dem auch ein paar Schneeflocken fallen könnten. Die neue Woche startet zunächst etwas freundlicher, ehe sich am Dienstag ein neues Mittelmeertief gefährlich nähert und vielleicht sogar den nächsten Schnee nach Kärnten bringen könnte.

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