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Impfen im Gesundheitsamt möglich

Pober: „Masern nicht unter­schätzen“

Villach – Villachs Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober appelliert an alle Eltern Masern als Krankheit keinesfalls zu unterschätzen: „Impfgegner sind ein echtes Gesundheitsrisiko für die Mitmenschen.“

 2 Minuten Lesezeit (256 Wörter) | Änderung am 21.01.2019 - 16.53 Uhr

„Fast hatte man die Masern schon ausgerottet geglaubt“, sagt Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober. „Doch leider treten immer wieder Fälle auf, von denen einige schweren Verlauf und Folgeschäden zeigen.“ Laut Weltgesundheitsorganisation sind die Masernfälle weltweit um 30 Prozent gestiegen. Grund dafür sind Impfgegner in den Industrienationen, deren Zahl kontinuierlich wächst. Auch andere Krankheiten, welche man mit Impfungen einfach verhindern oder abschwächen kann, nehmen dadurch wieder zu.

Beratung und Impfung im Gesundheitsamt möglich

Die wichtige Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln wird auch im Villacher Gesundheitsamt verabreicht. Pober: „Unsere Medizinerinnen und Mediziner checken den Impfstatus der Kinder in der Volkschule und klären die Eltern gerne fachkundig und kritisch auf.“ Im Vorjahr hatten 82 Prozent der Volksschulkinder zwei MMR- Impfungen, 90 Prozent zumindest eine Impfung, 10 Prozent besaßen keinen Impfschutz. Auch Erwachsene können sich im Gesundheitsamt der Stadt Villach impfen lassen.

Pober: „Wer nicht geimpft ist, gefährdet andere.“

Um Masernausbrüche zu verhindern, müssten 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Diese oftmals als leichte Kinderkrankheit abgetane Infektion kann zu schweren Komplikationen wie Entzündung des Gehirns, der Lunge und des Mittelohrs führen. Die Komplikationsrate liegt bei 20 Prozent. Pober: „Wer nicht geimpft ist, gefährdet andere. Und das ist verantwortungslos.“ Damit zitiert Pober die Weltgesundheitsorganisation WHO. Diese hat erst vor kurzem die sogenannten Impfgegner in die Liste der globalen Gesundheitsbedrohungen aufgenommen. Menschen, die nicht geimpft sind, gelten als Risiko, da sich durch sie Krankheiten leichter ausbreiten können, erklären Experten der WHO. Ein Beispiel dafür sind die Masern.

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