Zum Thema:

26.04.2019 - 08:05Krass: 395 Euro für zwei Tickets?26.04.2019 - 07:03Auto zerkratzt25.04.2019 - 14:24Wörthersee auto­frei: Event wird ver­schoben25.04.2019 - 13:59Beim Lakeside Park wird gebaut
Leute - Klagenfurt
Michael Steiner, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und LH Stv.in Beate Prettner.
Michael Steiner, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und LH Stv.in Beate Prettner. © Büro LHStv.in Prettner

Land Kärnten & Elisabethinen-Krankenhaus

HealthNet: Start für innovative Zuhause-Versorgung

Klagenfurt, Völkermarkt – Mit den Unterschriften von Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner und von Elisabethinen-Geschäftsführer Michael Steiner wurde heute, Montag, ein neues Kapitel der Patientenversorgung in Kärnten gestartet. „Erstmals wird es möglich sein, Patienten, die bislang vor Ort im Krankenhaus versorgt wurden, quasi per Bildschirm in den eigenen vier Wänden zu Hause zu betreuen“, informiert Prettner.

 1 Minuten Lesezeit (176 Wörter)

Es handelt sich um Personen mit chronischen Wunden, welche ab sofort mit Hilfe von mobilen Diensten der AVS, in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt zu Hause behandelt werden können. „Möglich gemacht wird das durch die Einbindung von medizinischen IKT-Lösungen, sprich neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese werden vom EU-Projekt HealthNet initiiert. Österreichweit ist Kärnten die Pionierregion. Gestartet wird im Bezirk Völkermarkt. Unsere Partner, mit denen wir im regelmäßigen Erfahrungsaustausch stehen, sind die Region Veneto und die Local Health Authority in Triest“, so Prettner.

Projekt soll Krankenhausaufenthalte vermeiden

Im Konkreten werden Bilder von den Wunden über sichere Internetkanäle direkt zum behandelnden Arzt ins Krankenhaus geschickt, damit dieser jederzeit „up to date“ ist. „Bis dato mussten die Betroffenen immer wieder und in sehr kurzen Abständen den beschwerlichen Weg ins Krankenhaus auf sich nehmen, um ihre Wunden kontrollieren zu lassen. Das Projekt macht es nun möglich, genau diese Krankenhausaufenthalte zu vermeiden“, erklärt Steiner. Es werde damit nicht nur der Patient profitieren. In der Folge sei auch mit Kosteneinsparungen zu rechnen.

 

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema: Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (14 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE