Zum Thema:

06.04.2019 - 14:06Aufgrund tech­nischer Pro­bleme: AUA-Flug ge­strichen28.03.2019 - 14:51Flughafen: Vertragsdetails offengelegt19.03.2019 - 14:27Flughafen-Verträge werden ver­öffentlicht01.03.2019 - 16:16FPÖ-Darmann: Red Bull Air Race soll an den Wörthersee
Politik - Klagenfurt
© 5min.at

Regierung trifft sich mit Vorstand

AUA-Gipfeltreffen steht bevor

Klagenfurt – Die Pläne der Austrian Airlines am Flughafen Klagenfurt sorgten vergangene Woche für Besorgnis. Die Fluggesellschaft plant bekanntlich den Abzug von Flugzeugen samt Personal. Politiker über das gesamte Parteienspektrum hinweg fürchten vor allem den Wegfall der Verbindung nach Wien. Heute schließlich neue Informationen vom Land Kärnten.

 1 Minuten Lesezeit (239 Wörter) | Änderung am 23.01.2019 - 16.06 Uhr

Seitens der Kärntner Landesregierung sei man um Beruhigung und zukunftsorientierte Lösungen bemüht, heißt es in einer Aussendung. Landeshauptmann Peter Kaiser und der für Beteiligungen zuständige Landesrat Martin Gruber führten heute ein Telefonat mit dem für die Regionalflughäfen zuständigen AUA-Vorstand Andreas Otto. Darin machten sie u.a. deutlich, dass der Flughafen für die Region unverzichtbar sei. Zudem habe man Missverständnisse ausräumen können.

Der ORF berichtete am Montag, dass die tägliche Verbindung nach Wien – vor allem dieser Wegfall wurde befüchtet – aufrecht bleiben soll. Das Passagieraufkommen müsse aber zumindest gleich bleiben, hieß es von einem AUA-Sprecher.

Aussicht auf Erfolg?

Ein persönliches Gespräch zwischen Landesregierung und AUA-Vorstand soll „in absehbarer Zeit stattfinden“ und zur „Klarheit was Flugverbindungen, Rotationen und Verlässlichkeit angeht“ beitragen. Ein genauer Termin wurde nicht veröffentlicht.

Ob aus diesen Gesprächen eine für Kärnten annehmbare Lösung entsteht, bleibt abzuwarten. Die Auflösung des Standorts Klagenfurt ist Teil eines kürzlich von Seiten der AUA vorgestellten 10-Punkte-Programms. Dieses legt eine neue Strategie vor, in Zuge dessen auch der dezentrale Verkehr neu geordnet werden soll. In Punkt 5 heißt es wörtlich: „Um komplizierte Crew-Umläufe zu vermeiden, werden die derzeit noch in Altenrhein, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz oder Salzburg bestehenden dezentralen Crew-Basen nach Wien verlegt werden. Die gut 200 MitarbeiterInnen erhalten das Angebot, nach Wien zu kommen.“

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema: Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (8 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE