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Politik - Klagenfurt
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Streit um Machbarkeitsstudien

Bürgermeisterin weist Kritik als „Verschwörungs­phantasie“ zurück

Klagenfurt – Eine Machbarkeitsstudie über den künftigen Standort der Klagenfurter Messe sorgt für Ärger in der Landeshauptstadt. Die Grünen-Gemeinderätin Schmid-Tarmann warf gestern in den Raum, eine solche Studie sei geeignet, um ein "gewünschtes Ergebnis" herbeizuführen. Die Klagenfurter Bürgermeisterin weist die Kritik heute zurück und spricht von "Verschwörungsphantasien".

 1 Minuten Lesezeit (153 Wörter)

Gestern berichteten wir über die Kritik von Grüne-Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann an der Standortdiskussion der Klagenfurter Messe. Vor allem eine Machbarkeitsstudie war dabei Thema. Der Vorwurf: damit ließe sich hervorragend ein im Vorfeld gewünschtes Ergebnis erzielen. Mehr dazu hier.

„Jahrhundertentscheidung“

Scharfe Kritik darauf gab es am Freitag von Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Sie nennt den angedeuteten Vorwurf eine „Verschwörungsphantasie“. Konkret sei die Studie im Dezember 2018 von den Eigentümern und Geschäftsführern der Kärntner Messe sowie Fachexperten der Stadt einstimmig beschlossen worden, um eine transparente Grundsatzentscheidung über den Messe-Standort auf Basis fachlich fundierter und objektiver Daten treffen zu können. Die Entscheidung sei eine Jahrhundertentscheidung von weitreichender Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Landeshauptstadt.

Deshalb gelte der Grundsatz: „Keine Taten ohne Daten“, so Mathiaschitz. Im Februar 2019 wird das durchführende Büro in einem Hearing ermittelt. Bis zum Jahresende solle dann die Studie fertig vorliegen.

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