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Schlauch geplatzt

St. Magdalen: Diesel­lock verliert Treibstoff

Villach – Großaufgebot der Feuerwehren kurz nach 13.30 Uhr an der Kreuzung Chemiestraße und St. Magdalenerstraße im Bereich Sankt Magdalen. Grund war eine ÖBB-Lokomotive, die nahe am dortigen Bahnübergang stand und Diesel verlor.

 2 Minuten Lesezeit (244 Wörter) | Änderung am 28.01.2019 - 18.20 Uhr

Kurz nach 13.30 Uhr meldete die ÖBB-Notfallleitstelle, dass im Stadtteil St. Magdalen bei einer Diesellok der Treibstofftank aus noch ungeklärter Ursache aufgerissen wurde und Treibstoff auf den Gleiskörper austrat. Es wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und die Hauptfeuerwache Villach, die FF Zauchen sowie die örtlich zuständige Feuerwehr St. Magdalen alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Hauptfeuerwache wurde festgestellt, dass eine Diesellok auf einem Nebengleis zum Stehen gekommen war und der Lokführer bereits die Einsatzkräfte erwartete.

Keine Umweltgefährung

Aufgrund des kurzen Anfahrtsweges der Feuerwehr (rund 900 Meter) konnten bereits nach wenigen Minuten die erste Maßnahmen getroffen werden. Mittels spezieller Leckdichtpaste wurde das Loch im Tank notdürftig abgedichtet und einige Auffangbehälter unter dem Leck positioniert. In weiterer Folge wurde der restliche Diesel mittels einer sogenannten Fasspumpe durch die Feuerwehr in einen Auffangbehälter umgepumpt. „Der bereits minimal ausgetreten Treibstoff wurde mittels flüssigen Bindemittels neutralisiert“, berichtet HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr und den glücklicherweise kurzen Anfahrtsweg konnte eine Umweltgefährdung verhindert werden, so Geissler weiter. Die defekte Lok wurde seitens der ÖBB abgeschleppt.

Nach rund zwei Stunden konnte die Einsatzstelle der ÖBB übergeben werden. Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit rund acht Fahrzeug und rund 30 Mann gemeinsam mit der Polizei und der ÖBB. Auch ein Landeschemiker war vor Ort. Die Straße war zeitweise nur einspurig befahrbar.

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