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Politik - Klagenfurt
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500 t Salz und 260 t Split verbraucht

Stadt: Parkende Fahr­zeuge be­hindern Räum­dienst

Klagenfurt – Beim letzten Schneefall von Sonntag auf Montag war die Schneeräumung ab Montag, 1 Uhr, im Volleinsatz. Die Stadt Klagenfurt klärt in einer Aussendung über die aktuelle Lage auf.

 4 Minuten Lesezeit (494 Wörter) | Änderung am 30.01.2019 - 14.09 Uhr

Aktuell wird die Schneeabfuhr durchgeführt, jeweils von 2 Uhr bis 15 Uhr, wobei in der Zeit von 2 bis 7 Uhr in der Innenstadt und danach außerhalb (Prioritätenplan) abgeführt wird. Die aktuellen Arbeiten werden von sieben Partien mit neun Ladegeräten und 14 LKW ausgeführt und der Schnee in der Schneeablade im ehemaligen Klärbecken deponiert. Für den Streudienst wurden bis dato 500 Tonnen Salz und 260 Tonnen Split benötigt.

Parkende Fahrzeuge behindern den Räumdienst

Leider kommt es immer häufiger vor, dass engere Straßen aufgrund widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge (Nichteinhalten der Restfahrbahnbreite lt. StVO) nicht geräumt werden können, so die Stadt. Diese Straßen in weiterer Folge schnee- und eisfrei zu bekommen ist mit großem Aufwand verbunden – zusätzlich häufen sich dadurch Beschwerden von Anrainern und anderen Verkehrsteilnehmern.

„Es ist sowohl im Sinne der betroffenen Fahrzeughalter, als auch im Sinne der Anrainer und weiteren Verkehrsteilnehmer, dass in Zukunft besser darauf geachtet werden muss, die Schneeräumung nicht auf diese Art zu behindern. Leider haben die Aufforderungen an die Fahrzeughalter bis dato nicht gegriffen, weshalb in Zukunft solche Fälle zur Anzeige gebracht werden müssen“, so Verkehrsreferent
Vzbgm Scheider.

Anrainerpflicht beachten

Auch Anrainerpflichten (§ 93 StVO) werden oft nicht eingehalten, was nicht nur zu gefährlichen Situationen führen, sondern im Ernstfall für den betroffenen Anrainer auch teuer werden kann. „Es ist wichtig, dass man sich über bestehende Pflichten im Klaren ist – nur so kann ein geregeltes Miteinander erfolgen und Gefahren- und Konfliktsituationen im Sinne alle Bürgerinnen und Bürger entschärft werden“, appelliert Scheider.

Allgemeine Zahlen und Fakten

53 Pflüge (32 davon angemietete Traktoren) sind auf 572 Kilometer Straßen und 127 Kilometer Radwegen in 47 festgelegten Gebieten im Einsatz. Für die Stadt Klagenfurt sind insgesamt 232 Mitarbeiter im Einsatz die 168 Kilometer Straßennetz, 100 Kilometer Steigungsstücke und weitere 400 Kilometer restliches Stadtgebiet betreuen.

Der organisatorische Ablauf der Schneeräumung richtet sich nach Priorität: Hauptstraßen, Steigungen, Säubern der Bushaltestellen, Wohngebiete, Innenstadtbereich, Parkplätze, Mehrzweckstreifen. Bis zu zwölf Ladegeräte und bis zu 20 Fahrzeuge mit 90 Schneeschauflern befördern den Schnee in kürzester Zeit aus der Stadt. 50 Straßenreiniger halten Gehsteige (wo laut StVO § 93 kein Anrainer verpflichtet ist), Stiegen, Übergänge und Radwege eis- und schneefrei. Verkehrssicherheit auf den Straßen gewährleisten bis zu 13 Streugeräte. Bei rund 230 Personen im Volleinsatz entstehen pro Tag Kosten von ungefähr 130.000 Euro (ohne Material).

Verkehrsreferent Vzbgm. Scheider: „Hinweisen aus der Bevölkerung kommen wir selbstverständlich so rasch als möglich nach!“

Die Zuständigkeit für die folgenden Straßenzüge liegt bei der Landesstraßenverwaltung:

Feldkirchnerstraße
Völkermarkter Straße
Enzenbergstraße (Hasnerstraße bis Völkermarkterstraße)
Hasnerstraße
Rosentalerstraße
August-Jaksch-Straße
Villacher Straße
St. Veiter Ring
Völkermarkter Ring
Viktringer Ring
Villacher Ring

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