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Bei Arbeiten am Dach der Garnitzenalm

Reanimiert: Dachlawine begrub Villacher am Nassfeld

Gailtal – Arbeitsunfall am Nassfeld. Ein Villacher war mit Kollegen damit beschäftigt, Schnee von einer Terrasse der Garnitzenalm zu schaufeln. Doch es löste sich eine Schneebrettlawine vom Dach und begrub ihn. Er war mehrere Minuten unter den Schneemassen begraben - die Reanimationsmaßnahmen waren erfolgreich.

 2 Minuten Lesezeit (253 Wörter) | Änderung am 04.02.2019 - 18.26 Uhr

Am 3. Februar 2019, ab 9 Uhr, war ein 38-jähriger Mann aus Villach sowie weitere Mitarbeiter damit beschäftigt, den Schnee der nächtlichen Schneefälle von der Terrasse einer Schihütte am Nassfeld zu schaufeln. Als der 38-Jährige gegen 10.50 Uhr auf einer Aluleiter stehend die Vordachfläche der Hütte vom Schnee zu befreien, löste sich plötzlich eine Schneebrettlawine und riss ihn von der Leiter. Er fiel auf die darunterliegende, noch nicht vom Schnee befreite Terrasse und wurde von den nachkommenden Schneemassen total verschüttet.

Bergung nach mehreren Minuten

Ein im Randbereich der Terrasse arbeitender 38-jähriger Mann aus Slowenien wurde nur bis zur Brust verschüttet und alarmierte die anderen Mitarbeiter. Diese konnten den 38-Jährigen nach mehreren Minuten aus den Schneemassen bergen und brachten ihn in den warmen Gastraum. Dort begannen sie sofort mit der Reanimation des Verschütteten. Der Slowene konnte unverletzt geborgen werden.

Reanimationsmaßnahmen erfolgreich

Von der Bergrettung und der Notärztin konnte der 38-Jährige nach 45 Minuten erfolgreich reanimiert werden. Er wurde wegen Nebels mit dem Pistengerät zur Talstation gebracht und von dort mit dem Rettungshubschrauber Airmed 1 ins LKH-Klagenfurt geflogen. Aufgrund der sofort durch die Mitarbeiter eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen konnte, laut Notärztin, die Reanimation erfolgreich abgeschlossen werden.

Laut ORF sei sein Zustand aber am Montag weiterhin kritisch.

„Durch die Ersthelfer und die Bergrettung Hermagor gab es eine perfekte Erstversorgung. Wären sie nicht so schnell dort gewesen, hätte die Rettungskette nicht so einwandfrei funktioniert“, erzählt Sanitäter und Bergretter Andreas Holzfeind.

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