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Tragischer Arbeitsunfall

Von Dachlawine verschütteter Villacher verstorben

Gailtal/Villach – Wie bereits berichtet, war ein Villacher am Sonntag damit beschäftigt, Schnee von einer Terrasse der Garnitzenalm zu schaufeln, als sich eine Schneebrettlawine vom Dach löste und ihn unter sich begrub. Er war mehrere Minuten unter den Schneemassen begraben - die Reanimationsmaßnahmen waren erfolgreich. Am Montagabend teilt die Polizei jedoch den Tod des Mannes mit.

 1 Minuten Lesezeit (225 Wörter) | Änderung am 04.02.2019 - 18.25 Uhr

Wie heute bekannt wurde, ist das Unfallopfer am 4. Februar im Klinikum Klagenfurt verstorben, erklärt die Polizei am Montagabend. Im Laufe des Tages hieß es in Medienberichten, der Zustand des Mannes sei weiterhin kritisch.

Was war passiert?

Am Sonntagvormittag war ein 38-jähriger Mann aus Villach sowie weitere Mitarbeiter damit beschäftigt, den Schnee der nächtlichen Schneefälle von der Terrasse einer Schihütte am Nassfeld zu schaufeln. Als der 38-Jährige gegen 10.50 Uhr auf einer Aluleiter stehend die Vordachfläche der Hütte vom Schnee zu befreien, löste sich plötzlich eine Schneebrettlawine und riss ihn von der Leiter. Er fiel auf die darunterliegende, noch nicht vom Schnee befreite Terrasse und wurde von den nachkommenden Schneemassen total verschüttet.

Bergung nach mehreren Minuten

Ein im Randbereich der Terrasse arbeitender 38-jähriger Mann aus Slowenien wurde nur bis zur Brust verschüttet und alarmierte die anderen Mitarbeiter. Diese konnten den 38-jährigen Villacher nach mehreren Minuten aus den Schneemassen bergen und brachten ihn in den warmen Gastraum. Dort begannen sie sofort mit der Reanimation des zuvor Verschütteten. Der Slowene konnte unverletzt befreit werden.

Von der Bergrettung und der Notärztin konnte der 38-Jährige am Sonntag nach 45 Minuten erfolgreich reanimiert werden. Er wurde wegen Nebels mit dem Pistengerät zur Talstation gebracht und von dort mit dem Rettungshubschrauber Airmed 1 ins LKH-Klagenfurt geflogen.

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