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Zeugen verständigten die Polizei

Mautstelle schwer beschädigt – Fahrerflucht

Villach Land – Gestern, am 6. Februar 2019, wurde ein ukrainischer LKW-Lenker am Weg nach Salzburg von seinem Navigationssystem auf die zu enge Gerlitzen-Alpenstraße gelotst. Dort riss er die elektronische Steueranlage nieder, wendete den LKW mühsam in einer Kurve und fuhr wieder talwärts, ohne den Unfall der Polizei zu melden.

 1 Minuten Lesezeit (220 Wörter) | Änderung am 07.02.2019 - 07.57 Uhr

Am 6. Februar 2019 wollte ein 52-jähriger Kraftfahrer aus der Ukraine mit seinem LKW-Zug nach Salzburg fahren, wurde aber von seinem Navigationsgerät in Treffen auf die Gerlitzen-Alpenstraße gelotst.

Dort fuhr er auf der schmalen Bergstraße mit dem LKW-Zug bis zur Mautstelle. Aufgrund der engen Durchfahrt rammte er mit dem Schwerfahrzeug die elektronische Steuerungsanlage für den Schrankenbetrieb und das Mautkartenlesegerät sowie die Sicherheitsbügel. Bei dieser Irrfahrt wurde auch der Anhänger beschädigt und ein Reifen platzte. Der Lenker setzte zunächst seine Fahrt trotzdem bergwärts fort und es gelang ihm, in einer Kurve den LKW-Zug mit größter Mühe zu wenden. Danach fuhr er, ohne anzuhalten, talwärts davon und unterließ es, den Verkehrsunfall mit Sachschaden der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen.

Kurz vor Auffahrt auf die A 10 gestoppt

Augenzeugen verständigten die Polizeiinspektion Sattendorf. Die zuständigen Beamten konnten den LKW-Zug auf der Millstätter Bundesstraße B 98 im Bereich von Treffen, noch vor Auffahrt auf die Tauernautobahn, stoppen. Vom Lenker wurde über Anordnung der BH Villach eine Sicherheitsleistung eingehoben und Anzeige wegen Fahrerflucht erstattet. Die Weiterfahrt wurde bis zum Wechsel des geplatzten LKW-Reifens untersagt. An der elektronischen Steueranlage entstand Totalschaden und die Mautstelle kann derzeit nicht betrieben werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Mitteilung des zuständigen Betreibers auf mindesten 20.000 Euro.

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