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Politik - Klagenfurt
© pixabay

Rauscherpark

Streit um Kindergarten­schließung

Klagenfurt – Die Schließung des Kindergarten Rauscherpark sorgte heute für Streit. Nach Angaben der Stadt Klagenfurt sei die Entscheidung schon im Jahr 2016 gefallen, die FPÖ kritisiert das angebliche Vorgehen dabei.

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„Wie schon in einer Standortentscheidung 2016 festgelegt wird der Kindergarten Rauscherpark im Juli 2019 geschlossen, da hier der Bedarf für eine städtische Betreuung nicht mehr gegeben ist“, heißt es am Dienstag in einer Aussendung der Stadt Klagenfurt. Das Haus bleibe aber im Besitz der Stadt und soll auch als Kinderbetreuungseinrichtung weiter geführt werden. Die bisher in der Renngasse untergebrachte „Kinderwerkstadt“ des Hilfswerks wird hierher übersiedeln.

Bei Bedarf zurück zum städtischen Kindergarten?

In der „Kinderwerkstadt“ sind auch jene Kinder aus den städtischen Kindergärten untergebracht, die wegen Berufstätigkeit der Eltern, länger als bis 17 Uhr betreut werden müssen. Als zuständiger Referent legte Stadtrat Franz Petritz in der heutigen Stadtsenatssitzung den Grundsatzantrag vor und betonte, sollte sich der Bedarf ändern, könne hier jederzeit auch wieder ein städtischer Kindergarten untergebracht werden. Jetzt bringe es für die Kinder im Lindwurmnest große Vorteile, denn hier gibt es keinen Garten und auch im Sommer kaum Möglichkeit Zeit im Freien zu verbringen.

Kritik kommt von der FPÖ

Die FPÖ stimmte gegen diesen Grundsatzantrag. Bereits als die Diskussion um die Schließung im Jahr 2016 zum ersten Mal aufkam, gab es massive Proteste. Versprochen wurde laut FPÖ die Sanierung und dass der Kindergarten seinen öffentlichen Charakter behalten würde. In Wahrheit jedoch habe man still und leise keine Anmeldungen mehr angenommen und behaupte, es gäbe keinen gesellschaftlichen Bedarf, diesen Kindergarten aufrecht zu erhalten. Die FPÖ hält fest, „dass die Arbeit des Hilfswerks keinesfalls negativ bewertet wird.“

„Wir bekennen uns zweifellos dazu, dass auch die Kindertagesstätten wichtig sind, aber nicht einen traditionsreichen öffentlichen Kindergarten ersetzen können“, so Vizebürgermeister Scheider.

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