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Warum Kärnten stets einen Besuch wert ist

Kärnten – Österreichs südlichstes Bundesland steckt voller Attraktionen. Herrliche Seen, fast unberührte Täler, Skipisten, die im Winter ihresgleichen suchen und die Nachbarschaft zu Italien und Slowenien, aber auch zur Steiermark, Tirol und Salzburg locken Jahr für Jahr Besucher an. Im eigenen Land gilt Kärnten gar als das begehrteste Urlaubsziel.

 7 Minuten Lesezeit (956 Wörter) | Änderung am 14.02.2019 - 20.06 Uhr

Das zwischen Seen und Bergen gelegene, rund 10.000 Quadrameter große Bundesland ist ein Ort der Gegensätze. Das Klima erinnert an den Nachbarn Italien, auch dank der hohen Alpenkämme, die die Täler vor den Frösten aus dem Norden schützen. Der höchste Berg des Landes, der Großglockner, bringt es auf stattliche 3798 Meter Höhe. Die warme Luft aus dem Süden kommt hingegen fast ungehindert an und lässt die Temperaturen in den mehr als 200 Badeseen, die über Kärnten verteilt sind, zumeist bereits im Frühsommer auf mehr als 20 Grad steigen. Bergwanderungen, sanfte Täler, ein gut ausgebautes Radwanderwegenetz und Gewässer, die zum Schwimmen, Angeln und Boot fahren einladen, machen das Bundesland ideal für Naturliebhaber, Aktivurlauber und junge Familien.

Eines der Hauptziele für Urlauber ist der Wörthersee. Der größte See Kärntens ist zugleich auch einer der wärmsten Alpenseen. Der Sage nach liegt der See dort, wo einst eine reiche Stadt voller hochmütiger, lasterhafter Menschen war, die sich am Vorabend des Ostertages zu Tanz und lärmendem Gelage versammelt hatten. Ein fremdes Männchen warnte die Feiernden, mit ihrem Treiben innezuhalten, ehe der Ostertag anbrach. Sie ignorierten ihn und auch seine zweite Warnung, kurz vor Mitternacht. Daraufhin öffnete das Männchen den Hahn eines mitgebrachten Fasses, und um Mitternacht entströmten dem Fass reißende Fluten, die die Stadt verschlangen und stattdessen den Wörthersee schufen.

An die Legende erinnert noch heute das Wörthersee-Mandl, eine Bronzestatute in Klagenfurt. Die Stadt ist durch den Lendkanal mit dem See verbunden und gehört nicht nur dank ihrer historischen Altstadt zu den abwechslungsreichsten Zielen. Das kleine Schiff „Lendwurm“ ist die gemütlichste Art, von Klagenfurt aus den See zu erreichen.

Zu Fuß geht es vom Botanischen Garten aus auf den Kreuzbergl, den Spazierberg der Klagenfurter mit Teichen, Spielplätzen, Fitnessparcours und einer als Aussichtsturm genutzen Sternwarte.

Die Stadt ist auch reich an Museen, vom Diözesanmuseum mit sakraler Kärntner Kunst bis zum Landesmuseum mit seinen Sammlungen aus der Urzeit, der Römerzeit und dem Mittelalter, dem Literaturmuseum im Geburtshaus des Dichters Robert Musil und dem Museum Moderner Kunst Kärntens.

Wer einen längeren Aufenthalt in Kärnten plant, ist gut beraten, sich eine Kärnten Card zuzulegen, die jede Menge freie Entritte, Ermäßigungen und mehr bietet. Zu den Teilnehmern gehören auch etliche der Klagenfurter Museen.

Eine Attraktion für Jung und Alt ist die Minaturenwelt Minimundus. Der Petersdom, das Opernhaus von Sydney, das Taj Mahal und Schloss Neuschwanstein – das alles ist auf dem 26.000 Quadratmeter großen Gelände in Miniaturausgabe zu bewundern. Zu den 150 Modellen kommen Modellbahnen, ein stündlich startendes Space Shuttle sowie ein Spielplatz und ein Kindererlebnisweg für die Jüngsten.

Nur etwas mehr als 20 Minuten mit dem Auto von Klagenfurt entfernt ist Velden. Hier dreht sich alles rund um den See. Wasserski fahren, Segeln, Wandern rund um den Teich und ein abwechslungsreiches Nachtleben machen den Ort zu einem der populärsten Besucherziele Kärntens. Dazu trägt auch das Casino Velden bei. Das an der Seepromenade gelegene Casino besitzt mit dem Restaurant „Die Yacht“ unter der Leitung von Haubenkoch Marcel Vanic eines des besten Restaurants der Region, und der Blick auf den von Lichtern beglänzten See sucht seinesgleichen, wenn die Gäste Pause vom Spiel machen möchten.

Dieses besondere Flair, das durch einen Freiluft-Spielbereich veredelt wird, hat das 1950 gegründete Casino zu einer der beliebtesten der zwölf Einrichtungen von Casino Austria werden lassen. Wer sich unsicher ist, sollte sich bei Online Casinos in Österreich die Regeln vorher anschauen und einige der Spiele vor dem Besuch kostenlos ausprobieren, um dann noch mehr Spaß beim Spielen zu haben.

Das als Kulisse für die Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“ bekannt gewordene Schloss Velden gehört zu den schönsten Gebäuden der Region. Das im 16. Jahrhundert errichtete rechteckige Gebäude mit den an Märchen erinnernden vier Ecktürmen ist heute ein Luxushotel mit Spa, Yachtmarina, Edelgastronomie und Beachclub mit eigenem Strandzugang.

Das erste Wachsfigurenkabinett Österreichs findet sich im Schloss Rosegg, das der Fürst Orsini-Rosenberg 1772 für seine italienische Geliebte erbauen ließ. Heute ist das Schloss Ausstellungsort für Nachbildungen von Österreichs Kaiserin Elisabeth, Napoleon, aber auch zeitgenössischen Figuren wie Thomas Gottschalk. Konzerte, Theateraufführungen und ein 1,3 Hektar großes Mais-Labyrinth machen das Schloss zu einem Höhepunkt für Kärnten-Besucher.

Ein kurzes Stück von den Seen entfernt liegt Österreichs berühmteste Ritterburg. Hochosterwitz wurde im neunten Jahrhundert auf einem freistehenden, 160 Meter hohen Felskegel erbaut. Um die eigentliche Burg zu erreichen, müssen 14 Tore passiert werden. Wem der Fußweg zu anstrengend ist, der kann mit einer Schrägseilbahn hoch auf die Burg gleiten. Zu bewundern sind außer einem prachtvollen Ausblick von den Zinnen auch ein Museum mit mittleralterlichen Waffen und Rüstungen. Ritterfeste, Vollmondwanderungen und Konzerte gehören ebenfalls zum Programm.

Als eines der schönsten Täler gilt das auch Tal der 1000 Mühlen genannte Lesachtal mit dem Wallfahrtsort Maria Luggau. Traditionell bäuerliches Handwerk wie Zaunflechten und das Anfertigen von Dachschindeln kann in der Almakademie gelernt werden. Erholung pur gibt es in dem Mineralheil- und Tuffbad St. Lorenzen mit Kärntens erstem Alm-Wellness-Hotel samt Bädern in Heu-, Brotdunst oder Kräuterdampf.

Abwechslungsreich ist auch die Kärtner Küche mit ihren italienischen und slowenischen Einflüssen. Eine der Spezialitäten sind Kasnudeln. Die mit Topfen, Kräutern, aber auch Fleisch und Kartoffeln gefüllten Teigtaschen gelten als Nationalgericht Kärntens und erinnern stark an italienische Ravioli. Der Festtagskuchen Reindling hingegen hat sein Gegenstück in Slowenien. Diese besondere multikulturelle Verbundenheit ist es auch, was Kärnten neben all den anderen Attraktionen das ganze Jahr über auszeichnet.

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