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Politik - Villach
© Oskar Höher

Fahrzeuge der Stadt sollen sicherer werden

Neu in Villach: Sicherer Abbiege-Assistent

Villach – Der Tod eines Neunjährigen, der Ende Jänner in Wien von einem LKW erfasst worden ist, hat eine breite Diskussion über Abbiege-Assistenten ausgelöst. Diese technischen Hilfsgeräte sollen verhindern, dass Verkehrsteilnehmer, die sich im so genannten toten Winkel befinden, vom LKW-Fahrer übersehen werden. Deutsche Experten gehen davon aus, dass Abbiege-Assistenten bis zu 60 Prozent solcher Unfälle vermeiden könnten. Die Stadt Villach hat bereits reagiert.

 1 Minuten Lesezeit (201 Wörter) | Änderung am 15.02.2019 - 13.25 Uhr

Im Bereich der Abfallentsorgung, die die Stadt Villach gemeinsam mit dem steirischen Unternehmen „Saubermacher“ bewältigt, werden neue LKW nur noch mit Abbiege-Assistenten angeschafft. Die ersten beiden dreiachsigen Müllsammler mit Assistenten werden im August in Villach eintreffen. Die Mehrkosten belaufen sich auf rund 2.000 Euro pro Wagen.

Für Fuhrpark wird noch eine Lösung gesucht

Für Fahrzeuge aus dem Bestand werden derzeit praktikable Lösungen evaluiert. „Es gibt technisch unterschiedliche Systeme. Nicht jedes passt zu jedem LKW-Typ“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Insgesamt sind bei Saubermacher 25 LKW mit einem höchst zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen im Einsatz.

Auch im Wirtschaftshof der Stadt Villach gibt es zwölf LKW, Unimogs und große Kehrmaschinen. Für sie wird ebenfalls nach der bestmöglichen Lösung für Abbiege-Assistenten gesucht. „Wir wollen in Villach maximale Sicherheit. Auch wenn wir wissen, dass es im Straßenverkehr immer ein Restrisiko geben wird“, sagt Bürgermeister Albel.

Albel drängt auf rasche Umsetzung

Albel hofft, dass Abbiege-Assistenten so rasch wie möglich für jeden LKW in Österreich gesetzlich vorgeschrieben werden. Es gebe keinen Grund, auf die EU zu warten, die – nach derzeitigem Stand – Assistenten erst ab dem Jahr 2024 vorsieht.

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