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Politik - Klagenfurt
Bei einer Kontrolle durch italienische Behörden war für Grün-Politiker Matthias Köchl und einen Iraker Stop.
Bei einer Kontrolle durch italienische Behörden war für Grün-Politiker Matthias Köchl und einen Iraker Stop. © KK

Bis zur Klärung der Vorwürfe

Nach Schlepper-Vorwurf: Köchl tritt zurück

Krumpendorf – FPÖ-Hafenecker macht deutlich: „Der Schlepper-Vorwurf gegen Grünen Ex-Nationalratabgeordneten Köchl erinnert an Methoden auf www.fluchthelfer.in“. Wie die Krone heute früh berichtete, soll der Ex-Nationalratsabgeordnete Matthias Köchl versucht haben, einen Iraker über die Grenze von Italien nach Österreich zu bringen.

 2 Minuten Lesezeit (353 Wörter) | Änderung am 18.02.2019 - 12.19 Uhr

Laut Krone.at soll der 41-jährige Krumpendorfer Matthias Köchl, der bis Februar noch Landessprecher der Grünen war, vor wenigen Tagen von der italienischen Polizei festgenommen worden sein. Der Grund dafür: Kurz vor der Grenze wurde er wegen auffälligem Verhalten aus dem Verkehr gezogen. Bei sich im Auto befand sich ein Iraker, laut Köchl lediglich einen Autostopper. Die Beamten stellten im Zuge der Kontrolle fest, dass der Iraker keine Papiere bei sich trug, woraufhin beide Männer kurzfristig festgenommen wurden. Köchl selbst ist für eine Stellungnahme gegenüber 5 Minuten nicht erreichbar. Nun muss sich der 41-Jährige einem Prozess in Italien stellen. Bis die Vorwürfe geklärt sind, legt Köchl seine Funktion zur Verfügung. Wann genau der Prozess stattfinden soll, ist allerdings noch nicht bekannt.

Homepage erklärt Fluchthilfe

„Sollte sich der Vorwurf, dass Grün-Politiker Köchl einem Iraker helfen wollte, illegal von Italien nach Österreich einzureisen, als wahr herausstellen, so sind entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Dieser Vorfall ist genau zu prüfen, vor allem, weil er an die beworbenen Methoden auf der Internetseite www.fluchthelfer.in erinnert. Auf dieser Homepage wird erklärt, wie man Fluchthilfe leisten kann und wie der Schengenraum ausgenutzt und die stichprobenartigen Grenzkontrollen umgangen werden können. Diesen Skandal habe ich bereits im Jahr 2015 publik gemacht. Da sich nun gewisse Ähnlichkeiten mit dem heute bekannt gewordenen Fall des ehemaligen Grünen Nationalratsabgeordneten erkennen lassen, sind auf jeden Fall auch hier etwaige Zusammenhänge zu hinterfragen“, so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker.

Darmann: „Köchl eifriger Willkommensklatscher“

Gernot Darmann, FPÖ-Landesparteiobmann, klagt in einem Facebook-Post den Grün-Politiker an: „Wie viele illegale Ausländer hat der ehemalige Abgeordnete bereits als „Autostopper“ nach Österreich gebracht? Köchl zählt ja zu den eifrigsten Willkommensklatschern!“ Hafenecker betont: „Vielleicht war dieses Vorgehen von Köchl, der bereits in der Vergangenheit mit fragwürdigen Aktionen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise 2015 auffiel, aber auch nur ein neuerlicher Beweis für das bei den Grünen vorherrschende Sittenbild. Sie nehmen jedes gesetzliche Schlupfloch zum Ansatz, um ihre verquere Willkommenskultur weiterhin aufrechtzuerhalten.“

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