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Aktuell - Klagenfurt
© Robert Telsnig

Franzose verstieg sich

Alpine Notlage: Hubschrauber im Einsatz

Feistritz im Rosental – Ein Franzose geriet am Montag in eine alpine Notlage. Er war mit einem Deutschen unterwegs, der einen Notruf absetzte. Die Bergrettung und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

 1 Minuten Lesezeit (171 Wörter)

Ein 23 Jahre alter Franzose und ein 45 Jahre alter Deutscher unternahmen am Nachmittag des 18. Februar gemeinsam eine Bergwanderung in Ladinach in der Gemeinde Feistritz im Rosental. Beide stiegen zu Fuß einen etwa 35 Grad steilen unwegsamen Berghang hinauf. Während für den Deutschen der Aufstieg körperlich zu mühsam wurde, stieg der Franzose alleine weiter – bis er schließlich eine Felswand erreichte. In diese Felswand stieg er noch ein, konnte dann aber weder vor noch zurück und stellte mit seinem Begleiter Rufkontakt her. Dieser setzte gegen 17.45 Uhr einen Notruf ab.

„Libelle“ im Einsatz

Von der BLS Ferlach wurde folglich über die LAWZ Kärnten die Bergrettung Ferlach für die Bergung sowie zur Feststellung der exakten Örtlichkeit des Verstiegenen der Polizeihubschrauber „Libelle Flir“ angefordert. Gegen 18.47 Uhr konnte der Verstiegene vom Polizeihubschrauber auf einem Felsband ca. 20 Meter über dem Wandfuß auf einer Seehöhe von 900 m in einem steilen Felsgelände nordwestlich des Matschacher Gupfes vorgefunden werden. Der Verstiegene konnte schließlich unverletzt von der Bergrettung geborgen und abgeseilt werden.

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