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Politik - Klagenfurt
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Er muss 3.200 Euro Diversion zahlen:

Nach Prügel­attacke: Ersatz­gemeinderat aus Partei aus­geschlossen

Klagenfurt – Ein Klagenfurter Ersatzgemeinderat belästigte im Oktober 2018 mehrere Gäste in einem Lokal. Des Weiteren soll er randaliert und dabei eine Frau verletzt haben. Vom Gericht wurde entschieden, dass der Mann eine Diversion von 3.200 Euro zahlen muss. Zudem fordert Landesparteisekretär Sebastian Schuschnig den Ersatzgemeinderat nun zum sofortigen Rücktritt auf.

 1 Minuten Lesezeit (191 Wörter) | Änderung am 21.02.2019 - 18.19 Uhr

Die Neue Volkspartei Kärnten steht dem Vorfall mit einem klaren Statement gegenüber: „Aggressivität gegenüber Frauen hat keinen Platz in der Partei. Für den Landesparteisekretär Sebastian Schuschnig sei das Verhalten des Ersatzgemeinderates, welches heute, am Donnerstag, bekannt geworden ist, „maßlos enttäuschend und erschütternd“.

Ausschlussverfahren wurde bereits eingeleitet

Schuschnig erklärt: „Die Neue Volkspartei Kärnten hat sich mit Amtsantritt von Landesparteiobmann Martin Gruber einen neuen Stil auferlegt. Dieser schließt insbesondere die Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit gegenüber der Bevölkerung ein“, so Schuschnig weiter. Aus diesem Grund wurde in einer Abstimmung beschlossen, dass der betroffene Funktionär zum sofortigen Verzicht auf sämtliche Ämter aufgefordert werde, erklärt Schuschnig weiter. „Hinsichtlich der Parteimitgliedschaft wurde umgehend ein Ausschlussverfahren eingeleitet.“

Jantscher entschuldigt sich im Namen der Partei

Manfred Jantscher, ÖVP-Clubobmann im Klagenfurter Gemeinderat, entschuldigt sich im Namen der Klagenfurter Volkspartei für den Vorfall: „Wir bedauern das Verhalten unseres Ersatzgemeinderates zutiefst“, so Jantscher. „Dieses entspricht nicht den Werten der Volkspartei und dafür müssen auch die Konsequenzen getragen werden. Der Betroffene wurde vom Gemeinderatsclub mit sofortiger Wirkung aufgefordert, sein Mandat zurückzulegen.“

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