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Wo bleibt die Zivilcourage?

Leserin: „Ich bin schockiert über so ein Verhalten“

Villach – Gestern Abend schickte uns eine Leserin eine besorgte Nachricht. Sie hatte miterlebt, wie eine Dame auf der St. Magdalener Straße mit dem Rad fuhr und dabei stürzte. Mindestens fünf Autofahrer waren in der Nähe und bemerkten den Vorfall ebenfalls, doch keiner von ihnen kam auf die Idee der Frau irgendwie zu helfen. Wo bleibt hier die Zivilcourage? 

 2 Minuten Lesezeit (246 Wörter)

Das Thema Zivilcourage ist in unserer Gesellschaft sehr präsent. Oft gibt es Berichte über Augenzeugen, die (nicht) eingreifen. Da fragt man sich unweigerlich, wie man wohl selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Ob man wohl Zivilcourage zeigen und einer fremden Person helfen würde? Genau das tat eine 5 Minuten Leserin, die sich mit ihrer Geschichte an uns wandte.

Niemand kam der Frau zu Hilfe

„Manche sollten wirklich einmal wachgerüttelt werden. Es ist schrecklich, dass sich die Menschen nichts scheren“, schrieb die Leserin in einer Nachricht an uns. Zuvor beschrieb sie, dass sie miterlebt hatte, wie eine Dame auf der St. Magdalener Straße in Villach mit dem Rad stürzte. Mindestens fünf Autofahrer waren in der Nähe und konnten den Vorfall ebenfalls beobachten. Das Schockierende? Niemand von ihnen kam auf die Idee der am Boden liegenden Frau zu helfen. Nein, laut Aussage der Leserin wurde die Dame von den Fahrern sogar noch angepöbelt. „Es ist wirklich erschreckend, dass niemand der Frau helfen wollte“, so die 5 Minuten Leserin. Sie selbst ging mit gutem Beispiel voran und hielt an.

„Bei ihr angekommen fragte ich, ob sie Hilfe braucht“, so die engagierte Frau, „aber sie lächelte mich an und lehnte dankend ab.“ Doch in dieser Situation handelte unsere Leserin genau richtig – die Radfahrerin hätte sich auch schwer verletzen können.

Wart ihr schon einmal in einer solchen Situation? Wie habt ihr reagiert? Diskutiert mit uns auf Facebook darüber.

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