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Politik - Klagenfurt
Ein Kaufhaus mit rund 2.100 Quadratmetern Verkaufsfläche soll am Alten Platz entstehen.
Ein Kaufhaus mit rund 2.100 Quadratmetern Verkaufsfläche soll am Alten Platz entstehen. © Evelyn Schmid-Tarmann

Drei neue EKZ für Klagenfurt geplant:

Schmid-Tarmann kritisiert Er­richtung der Einkaufs­zentren

Klagenfurt – Derzeit sind in Klagenfurt gleich drei neue Einkaufszentren in Planung. Beim Holly im ehemaligen Quellehaus am Heiligengeistplatz, beim Le Palais im Salzamt und am Alten Platz sollen Kaufhäuser entstehen. Der Grünen Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann sind die Pläne von Franz Peter Orasch jedoch ein Dorn im Auge. Sie fragt sich: Ab wann ist die Grenze erreicht, ab der keine weiteren Verkaufsflächen für Einkaufszentren mehr genehmigt werden?

 2 Minuten Lesezeit (268 Wörter)

Für die nächste Gemeinderatssitzung am 7. März 2019 hat die Grüne Wirtschaftssprecherin Evelyn Schmid-Tarmann folgende Anfrage an Vizebürgermeister Pfeiler eingebracht: „Ab wann ist für Sie die Grenze erreicht, dass Sie – in Ihrer Verantwortlichkeit als Planungsreferent – Investoren keine weiteren Verkaufsflächen für Einkaufszentren mehr genehmigen würden?“

Schmid-Tarmann: „Die Altstadt verödet“

Damit spielt Schmid-Tarmann auf die Pläne von Franz Peter Orasch an. Der Immobilienentwickler möchte beim Holly im ehemaligen Quellehaus am Heiligengeistplatz, beim Le Palais im Salzamt und am Alten Platz Kaufhäuser entstehen lassen. Am Alten Platz 35 ist geplant, das Haus auszuhöhlen, vierstöckig auszubauen und mit Rolltreppen zu versehen. Das Einkaufszentrum erstreckt sich vom Alten Platz hin zum Pfarrplatz. In der anstehenden Gemeinderatssitzung soll über den Bebauungsplan für das Bauprojekt am Alten Platz abgestimmt werden.

Kritik gibt es dafür von der Grünen Gemeinderätin: Die wahre Kaufkraft beschränke sich bereits jetzt auf den Bereich rund um die City Arkaden, so Schmid-Tarmann in ihrer aktuellen Aussendung. „Besonders betroffen von Umsatzeinbußen ist der Einzelhandel.“

Schmid-Tarmann spricht von „unverantwortlichen Widmungen“

„Das geplante Kaufhaus mit 2.100 Quadratmetern Verkaufsfläche wird weiter Kaufkraft abziehen und in einer Hand bündeln“, befürchtet die Gemeinderätin nun. Schmid-Tarmann spricht in ihrer Aussendung von „unverantwortlichen Widmungen“. Die Grüne Gemeinderätin erklärt: „Die Stadt rollt für den Großinvestor den roten Teppich aus, ohne die negativen Auswirkungen zu bedenken“, so Schmid-Tarmann und ergänzt: „Wie blind sind die Verantwortlichen im Rathaus für die Entwicklung in unserer Stadt, wenn ein Geschäft nach dem anderen zusperren muss.“

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