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"Mein Grund, und Boden" wird am 15. März in Villach uraufgeführt. © Patrick C. Klopf

Eine skandalöse Spurensuche:

Uraufführung: Mein Grund, und Boden

Villach – Auf Basis des realen HCB-Skandals wird mit schräger Komik und ebensolchen Bildern die Wirklichkeit rekonstruiert, um dem Boden der Wahrheit näher zu kommen. "Mein Grund, und Boden" feiert am 15. März unter der Regie von Martin Dueller seine Uraufführung in der neuebuehnevillach.

 2 Minuten Lesezeit (289 Wörter)

„Es ist eigentlich ein Skandal, der hier laufend grassiert. Nicht der erste und es wird auch nicht der letzte sein, der dieses Land erschüttert. Der größte und wichtigste Arbeitgeber in diesem Land hat jahre- oder sogar jahrzehntelang fahrlässig die Landschaft nachhaltig geschädigt. Die Schuld muss abgestritten werden oder das Ausmaß vertuscht, die Mitwisserschaft verschleiert oder einfach die beste Verschwörungstheorie gefunden werden, damit man die Fakten nicht wahrhaben muss, die aber auch gar nicht so einfach zu sammeln sind. Eingefangen werden soll das alles von einem Filmteam, das merklich daran scheitert, den Geschehnissen auf den Grund zu gehen“, so lautet der Plot des Stücks „Mein Grund, und Boden“, das am 15. März seine Uraufführung in Villach feiert.

Die Termine:

„MEIN GRUND, UND BODEN“
Premiere: Freitag, 15. März, 20.00 Uhr
Ort: neuebuehnevillach, Rathauspl. 1, 9500 Villach

Die weiteren Spieltermine könnt ihr euch hier anschauen.

Realer Skandal – fiktionale Erzählung

Der gebürtige Villacher Martin Dueller war schon an der Produktion einiger Theaterstücke als Regisseur beteiligt. „Mein Grund, und Boden“ ist bereits das vierte Stück, dass er in der neuebuehnevillach uraufführt. Er erklärt den kritischen Hintergrund rund um den HCB-Skandal so: „Wir gehen von einem realen Skandal aus, fiktionalisieren ihn aber weitestgehend, im Versuch darüber hinaus etwas zu erzählen. Und es ist etwas vertrackt und ich kann nur darauf hoffen, dass sich das Publikum darauf einlässt, denn das Scheitern der Aufklärung des Skandals ist analog zum Scheitern der Figuren auf der Bühne zu sehen und das Gift, das in diesem fiktiven Land in der Luft und im Boden liegt, ist analog mit dem zu sehen, was jahrzehntelang das Zusammenleben in diesem Land vergiftet hat.“

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