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Italienischer Nationalpark ergreift Maßnahmen

„Flipflop-Verbot“: Auch in Kärnten denkbar?

Kärnten – Immer wieder bringen Touristen sich und andere beim Wandern durch falsches Schuhwerk in Gefahr. Die italienische Touristenregion Cinque Terre will sich das nun nicht mehr länger ansehen und plant ein "Flipflop-Verbot" für ihre Wanderwege - empfindliche Strafen drohen. Wäre das auch in Kärnten denkbar?

 2 Minuten Lesezeit (261 Wörter)

Die Wanderwege der italienischen Küstenregion Cinque Terre bieten einen herrlichen Ausblick und sind daher bei Touristen sehr beliebt. Nur mit dem passenden Schuhwerk haben es diese scheinbar nicht. Immer wieder käme es zu Verletzungen, oft müsse auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden, berichten italienische Medien. Damit das künftig nicht mehr vorkommt, sind nun empfindliche Strafen geplant. Zwischen 50 und 2.500 Euro soll ein Verstoß gegen das „Flipflop-Verbot“ (also unpassendes Schuhwerk) kosten. Vor der Einführung des Verbots soll aber erst eine Aufklärungskampagne gestartet werden.

Alpenverein: Prävention statt Verbote

„Anders als am Meer ist das Thema ‚Flip-Flop‘ in Wanderdestinationen eher ein Randthema“, erklärt uns Peter Angermann, Obmann der Sektion Mallnitz des Österreichischer Alpenvereins. Dennoch sind Touristen natürlich auch in Kärnten mit falschem Schuhwerk beim Wandern unterwegs. „Generell steht der Alpenverein aber nicht für Verbote sondern für Gefahrenprävention“, so Angermann. Diese erfolge u.a. durch Druckwerke und ein umfangreiches Kursangebot.

Wäre ein Verbot, wie es im italienischen Nationalpark geplant ist, auch in Kärnten denkbar? „Eine derartige Regelung – insbesondere erlassen durch den Direktor eines Nationalparks – ist in Österreich rechtlich nicht möglich“, erklärt Angermann dazu. Die Gefahr sich zu verletzen sei mit falschem Schuhwerk aber natürlich größer, schätzt er die Situation ein. „Genaue Zahlen zu einer vermehrten Unfallhäufigkeit stehen uns dazu allerdings (auch) aus Gründen des Datenschutzes nicht zur Verfügung.“

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