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Politik - Villach & Klagenfurt
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Förderstelle für Filmproduktionen

„Film ab“ in Kärnten

Kärnten – Das Filmland Kärnten hat ein starkes Jahr hinter sich. 24 von 31 eingereichten Filmprojekten wurden im Vorjahr mit einer Summe von rund 250.000 Euro von der Carinthia Film Commission (CFC) gefördert. Allein dadurch wurden in Kärnten wirtschaftliche Effekte von knapp 1,5 Millionen Euro ausgelöst. Das Budget für 2019 beträgt 250.000 Euro.

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„Es freut mich, dass wir mit der Carinthian Film Commission von Seiten des Landes Kärnten einen Beitrag zur Unterstützung Filmschaffender leisten können. Der sechsköpfige Förderbeirat ist Garant für hohe Qualität, der das Niveau der ausgewählten Projekte ungebrochen hoch hält und so Kärntner Filmschaffende und unser gesamtes Bundesland, mit seiner unvergleichbaren schönen Landschaft, auf die Bildschirme und somit ins internationale Scheinwerferlicht bringt“, so Kulturreferent LH Peter Kaiser.

„Vorteile liegen klar auf der Hand“

Für Tourismuslandesrat Ulrich Zafoschnig sind vor allem die realtouristischen Vorteile von Film durch die internationale Bewerbung der Kärntner Tourismusregionen relevant: „Wir wissen, dass Film und Fernsehen Menschen dazu inspirieren, bestimmte Regionen zu bereisen. Städte und Regionen wetteifern heute weltweit um die Präsenz im Film und investieren gezielt in Filmproduktionen, um ihr Profil als Destination zu schärfen und sich einem Zielpublikum zu präsentieren. Die Vorteile der Filmförderungen liegen klar auf der Hand: keine Marketingkampagne wird so intensiv und von einem so großen Publikum wahrgenommen, wie ein Film“, so Zafoschnig.

Die Carinthia Film Commission ist ein gemeinsames Projekt des Landes Kärnten (Abt. 14 – Kunst und Kultur und Abt. 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität) und der Kärnten Werbung mit dem Ziel, Kärnten als Filmstandort zu stärken. „Die Unterstützung von nationalen und internationalen TV- und Kinoproduktionen steigert das Image des Landes und fördert dessen Sichtbarkeit“, so Kaiser und Zafoschnig. Zur Bewerbung des Filmstandortes Kärnten ist die CFC auf relevanten Filmevents wie der Berlinale oder der Grazer Diagonale präsent und veranstaltet regelmäßig Branchentreffs für Filmschaffende.

Kostenloser Dienstleister für Filmschaffende

In Kärnten ist die CFC die erste und vor allem kostenlose Anlaufstelle für alle Fragen rund um Akquisition von Filmproduktionen und Realisierungen von Dreharbeiten. Zum Leistungsportfolio zählen: das Location Service mit einer umfangreichen und stets aktuellen Location-Datenbank sowie der Möglichkeit, auf erfahrene Locations Scouts (gegen Entgelt) zurückzugreifen; ein Supplier Service in Form einer Branchendatenbank mit allen namhaften Unternehmen und Personen, die eine Produktion professionell unterstützen können; eine Förderschiene für Projektentwicklung, Herstellung und Verwertung von Produktionen sowie Produktionskostenzuschüsse für ausgewählte Projekte, die den CFC-Richtlinien entsprechen und einen kulturellen Bezug zu Kärnten aufweisen.

Das ganze Spektrum der Services ist auf der neuen Webseite im Detail dargestellt: www.carinthia-filmcommission.at Förderanträge können bis 30. April 2019 eingereicht werden.

Rück- und Ausblick

2018 schlugen eine Weltpremiere („Traman“), drei Österreich-Premieren („Erik & Erika“, „Heimatleuchten Lavanttal“, „Bergweihnacht“) sowie eine Kärnten-Premiere („Manaslu“) in der Bilanz des Filmlandes Kärnten zu Buche. Nationale und internationale Auszeichnungen für Kärntner Filmschaffende sowie Spitzenreichweiten von TV-Produktionen mit über 700.000 Zusehern unterstreichen den Aufwärtstrend der Kärntner Filmszene.

Für das laufende Jahr 2019 beträgt das Budget 250.000 Euro – 150.000 kommen aus der Kulturabteilung, 100.000 aus dem Tourismusreferat. Bis dato sind bereits rund 20 Anträge für Kino- und TV-Produktionen aus Kärnten bei der Carinthia Film Commission eingelangt. Konkret in Planung sind die Dreharbeiten für drei große Projekte: die Kinderfilme „Das schaurige Haus“ (Monafilm) und „Glassboy“ (Wildart Film) sowie der Landkrimi „Waidmannsdank“ (ebenfalls Monafilm). Daneben wurden bereits diverse Dokumentationen eingereicht, die 2019 in Kärnten gedreht werden.

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