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Wirtschaft - Klagenfurt
Gemeinsam gegen Cybercrime
Gemeinsam gegen Cybercrime © WKK/Wajand

„Cyber Security Night“

So schützt man sich vor Gefahren im Netz

Klagenfurt – Cyber-Kriminalität häuft sich. Bei der „Cyber Security Night“ wurden Strategien erklärt, die das eigene Unternehmen vor den Gefahren im Netz schützen sollen.

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter)

Um Cyber-Angriffen vorzubeugen und ein Bewusstsein für die auftretenden Probleme zu schaffen, lud die Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Kärnten zur „Cyber Security Night“ in den MAKERSPACE Carinthia in Klagenfurt ein. Rund 200 Besucher wurden durch Experten-Vorträge und Live-Hacking auf  die Bedrohungen aus dem Netz aufmerksam gemacht. „Man muss die Folgeschäden bedenken. Sensible Daten gehen verloren, das Image der Firma leidet: ein Hacker-Angriff bringt zahlreiche unschöne Konsequenzen mit sich“, weiß Fachgruppenobmann Martin Zandonella.

Cyber-Kriminalität steigt stätig

Kontrollinspektor Horst Reisner vom Cybercrime-Competence-Center in Wien sprach darüber, was das Auto über seinen Besitzer weiß, welche neuen Möglichkeiten dadurch für die Spurensicherung bestehen und gleichzeitig auch über das Risiko für Cyber-Angriffe auf die Verkehrsinfrastruktur und auf einzelne Fahrzeuge. Ein Autoschlüssel sage zum Beispiel viel mehr über ein Fahrzeug aus als den meisten bewusst ist. Informationen wie die Fahrgestellnummer, den Kilometerstand und sogar die Zulieferer erhalte der Hacker von dem Schlüssel. Vorsicht ist geboten, denn die Cyber-Kriminalität steigt stetig. Das bekommt auch die Polizei zu spüren. Christian Baumgartner vom Landeskriminalamt gewährte einen Einblick in die Gefahren, die von WLAN-Netzen ausgehen. Die Strafverfolgung gestalte sich schwierig, erklärte Baumgartner. Denn es sei nicht auf den ersten Blick erkenntlich, wer auf das Netzwerk zugreift und wer es für welchen Zweck nutzt. Daher sei es unter anderem wichtig, sichere Passwörter zu verwenden und das WLAN bei Nichtgebrauch auszuschalten.

Live-Hacking

Um die Vorgehensweise der Hacker zu verstehen, demonstrierten Markus Leeb, Geschäftsführer von Epeios-sec, und Holger Schmitz, Geschäftsführer von trainexpert, bei einem spannenden Live-Hacking wie es gelingen kann, in ein fremdes System einzudringen.

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