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Sport - Klagenfurt
John Hughes vom EC Red Bull Salzburg und Marco Richter vom EC KAC.
John Hughes vom EC Red Bull Salzburg und Marco Richter vom EC KAC. © GEPA/RedBull

EC-KAC vs. EC Salzburg:

Rotjacken feiern Shutout-Sieg in Salzburg

Salzburg – Dem EC-KAC gelang am Freitagabend ein herausragender 6:0-Auswärtssieg beim EC Salzburg, mit dem sich die Klagenfurter vorzeitig das Pick-Recht für das Play-Off-Viertelfinale sicherten.

 5 Minuten Lesezeit (718 Wörter) | Änderung am 09.03.2019 - 11.29 Uhr

Der EC-KAC musste am vergangenen Dienstag eine klare 1:4-Heimniederlage gegen die Vienna Capitals hinnehmen, sicherte sich aufgrund der Ergebnisse in den Parallelspielen aber dennoch bereits vorzeitig das Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale. Um den dritten Rang nach der Regular Season und somit auch das Gegnerwahlrecht für die erste Runde der KO-Phase der Meisterschaft zu fixieren, benötigen die Rotjacken einen Sieg in Salzburg. Misslingt dieses Unternehmen, bietet sich den Klagenfurtern am Sonntag im Heimspiel gegen Fehérvár AV19 eine zweite Chance: Ein Punkt (im Falle einer Niederlage in Salzburg nach Verlängerung oder Penaltyschießen) oder drei Zähler gegen die Ungarn würden dann im zweiten Anlauf dafür sorgen, dass Rot-Weiß im Ranking vor den Bullen auf Platz drei landet, selbst wenn diese bei Tabellenführer Wien reüssieren.

Der EC Salzburg bestritt gegen den EC-KAC sein viertes Ligaspiel nach dem Trainerwechsel von Greg Poss zu Andreas Brucker. Unter dem Neo-Head Coach siegte der Vizemeister in Székesfehérvár und Bolzano, ehe es am Dienstag vor eigenem Publikum einen knappen 1:2-Verlust gegen die Graz 99ers setzte. Für die Mozartstädter war vor dem Spiel gegen die Rotjacken rechnerisch noch jede Abschlussplatzierung zwischen den Rängen drei und sechs möglich, mit einem Sieg gegen Klagenfurt in regulärer Spielzeit hätten sie jedoch bereits vorzeitig und aus eigener Kraft das Heimrecht im Viertelfinale fixiert. Von den fünf Saisonbegegnungen mit dem EC-KAC konnte der EC Salzburg nur zwei für sich entscheiden, im ersten Duell in der Pick Round siegte der Rekordmeister Mitte Februar zu Hause mit 6:2.

Die Personalien:

Neben dem langzeitverletzten Manuel Geier musste der EC-KAC in Salzburg auch auf Torhüter Lars Haugen und Stürmer Philipp Kreuzer verzichten, die beide unter der Woche leicht erkrankten. Zudem wurde der angeschlagene Angreifer Thomas Hundertpfund geschont. Seinen Platz im Block mit Mitch Wahl und Johannes Bischofberger nahm Patrick Harand ein, der nach seiner Erkrankung am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war. Im Tor kam David Madlener zu seinem 13. Saisonstart, Jakob Holzer fungierte zum vierten Mal in dieser Spielzeit als Backup. Gegenüber der Heimniederlage am Dienstag rückte zudem Ramón Schnetzer als zusätzlicher Verteidiger ins Aufgebot.

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, 53. Spieltag
EC Salzburg – EC-KAC 0:6 (0:3,0:3,0:0)
Eisarena Salzburg, 2.772 Zuschauer, Schiedsrichter Garon (CAN), Sternat (AUT)

Tore EC Salzburg:
Keine

Tore EC-KAC:
Nick Petersen (05:39/PP1)
Stefan Geier (10:29/Matthew Neal, Marco Richter)
Matthew Neal (18:00/David Fischer, Thomas Koch/PP1)
Johannes Bischofberger (23:45/Martin Schumnig, Mitch Wahl)
Thomas Koch (31:05/SH1)
Clemens Unterweger (38:33/Andrew Kozek, Nick Petersen)

Aufstellung EC-KAC: Madlener (Holzer) // Strong-Fischer, Gartner-Schumnig, Comrie-Unterweger, Schnetzer-Duller // Kozek-Koch-Petersen, Harand-Wahl-Bischofberger, Richter-Neal-S.Geier, Kraus-Liivik-Witting

Der Kommentar:

„Wir wollten heute beweisen, dass das Gesicht, das wir am Dienstag gegen Wien gezeigt haben, nicht unser wahres war, und ich denke, das ist uns auch über weite Strecken gelungen. Wir brachten Kampfeslust, Wille und Tempo aufs Eis, natürlich hatten wir beim einen oder anderen Treffer auch Glück. In der letzten Zeit gelangen uns häufig nicht viele Tore, heute hat sich das geändert, sechs verschiedene Spieler haben getroffen. Mir hat unsere Vorstellung im dritten Abschnitt gefallen, als wir trotz klarer Führung fokussiert geblieben sind und nur wenige Torchancen des Gegners zugelassen haben. Es gibt keinen Grund für Überschwang, weder in der Niederlage noch im Sieg, wir gehen unseren Weg und heute hat uns dieser zu einem klaren Sieg in einer Halle geführt, in der es für Auswärtsteams in der Regel nicht einfach ist.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC)

Der Ausblick:

Mit dem klaren Auswärtserfolg vom Freitagabend fixierte der EC-KAC vorzeitig und endgültig den dritten Tabellenplatz nach der Regular Season, die Rotjacken verfügen also über das drittgereihte Wahlrecht ihres Gegners im Play-Off-Viertelfinale. Zuvor beschließen die Klagenfurter den Grunddurchgang der EBEL-Saison 2018/19 aber noch mit einem Heimspiel: Am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr, live auf servushockeynight.com) wird Fehérvár AV19 in der Stadthalle zu Gast sein. Während der Ausgang dieser Partie für die Rotjacken keine Auswirkung mehr auf ihre Platzierung in der Abschlusstabelle haben wird, kämpfen die Ungarn nach dem freitägigen Heimerfolg über Graz noch um Rang vier und damit das Heimrecht im Viertelfinale. Dazu müssten die Roten Teufel in Klagenfurt zwei Punkte mehr holen als der EC Salzburg in seinem zeitgleichen Auswärtsspiel bei den Vienna Capitals.

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