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Sport - Klagenfurt
Thomas Koch vpm EC-KAC und Tamas Robert Sarpatki  von Fehérvár AV19 im Zeikampf.
Thomas Koch vpm EC-KAC und Tamas Robert Sarpatki von Fehérvár AV19 im Zeikampf. © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. Fehérvár AV19:

Pick-Round endet mit Heim­niederlage

Klagenfurt – Der EC-KAC unterlag zum Abschluss der Zwischenrunde vor eigenem Publikum Fehérvár AV19 mit 2:3. Die Ungarn schoben sich damit noch auf Tabellenrang vier und genießen im Viertelfinale Heimrecht.

 5 Minuten Lesezeit (660 Wörter)

Der EC-KAC fixierte am Freitagabend mit einem 6:0-Auswärtssieg beim Vizemeister EC Salzburg den dritten Tabellenplatz nach der Regular Season und damit auch das (drittgereihte) Gegnerwahlrecht für das Play-Off-Viertelfinale. Das 54. und letzte Grunddurchgangsspiel hatte für die Rotjacken daher keinerlei Auswirkungen mehr für ihre Position im Ranking. Nach zwei Niederlagen (1:2 n.V., 1:3) in zwei Saisonheimspielen gegen Fehérvár AV19 brannten die Klagenfurter aber darauf, die Ungarn endlich auch auf eigenem Eis zu besiegen. Das erste Duell zwischen den beiden Klubs in der Pick Round entschied der EC-KAC auswärts mit 4:1 für sich.

Fehérvár AV19 konnte unter der Woche zwei Heimsiege gegen den HCB Südtirol (4:2) und die Graz 99ers (4:1) feiern und schob sich damit wieder in Schlagdistanz zum Tabellenvierten aus Salzburg. Somit hatten die Ungarn noch die Chance auf das Heimrecht im Viertelfinale, sofern sie in Klagenfurt zumindest zwei Punkte mehr holen als die Bullen im Parallelspiel in Wien. Gegen die Rotjacken gewann Székesfehérvár jedes der ersten vier Saisonduelle knapp, darunter auch die beiden Gastspiele in der Stadthalle, bei denen die Roten Teufel jeweils nur einen Gegentreffer kassierten.

Die Personalien:

Neben dem langzeitverletzten Manuel Geier musste der EC-KAC in dieser Begegnung auf vier weitere Stammkräfte verzichten: Lars Haugen und Matthew Neal wurden aufgrund leichter Erkrankungen geschont, die angeschlagenen Robin Gartner und Siim Liivik pausierten ebenfalls, um vor dem Play-Off-Beginn kein Risiko einzugehen. Alle vier werden nach aktuellem Stand aber zum Viertelfinalauftakt völlig gesund bzw. fit zur Verfügung stehen. In das Lineup zurück kam Thomas Hundertpfund, der das Spiel in Salzburg aufgrund einer leichten Blessur verpasst hatte, zudem rückten aus dem Farmteam Daniel Obersteiner und Dennis Sticha ins Aufgebot auf. Im Tor der Rotjacken stand gegen Fehérvár AV19 David Madlener, Jakob Holzer nahm erneut die Rolle als Backup-Goalie ein. Insgesamt stellten die Klagenfurter das jüngste (Durchschnittsalter: 26,6 Jahre) und nach Kaderpunkten schlankste (41,5 Zähler) Lineup der laufenden Saison.

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, 54. Spieltag
EC-KAC – Fehérvár AV19 2:3 (1:0,1:3,0:0)
Stadthalle Klagenfurt, 3.047 Zuschauer, Schiedsrichter Gruber (AUT), M.Nikolić (AUT)

Tore EC-KAC:
Nick Petersen (15:51/David Fischer, Thomas Koch/PP1)
Martin Schumnig (39:36/Mitch Wahl, Johannes Bischofberger)

Tore Fehérvár AV19:
Bence Szabó (22:03/Eric Meland, Zack Phillips)
Tamás Sárpátki (24:58/Csanád Erdély, Andrew Sarauer)
Dániel Szabó (39:02/Tamás Sárpátki, Andrew Sarauer)

Aufstellung EC-KAC: Madlener (Holzer) // Strong-Fischer, Comrie-Schumnig, Unterweger-Duller, Schnetzer // Kozek-Koch-Petersen, Hundertpfund-Wahl-Bischofberger, Richter-Harand-S.Geier, Kraus-Sticha-Witting, Obersteiner

Der Kommentar:

„Der dritte Platz in der Endabrechnung ist ein zufriedenstellendes Outcome eines langen Grunddurchgangs für uns. Die heutige Partie war eine schwierige, weil unsere Platzierung einzementiert war, es für uns also nicht mehr um sonderlich viel ging. Doch auch diese Situation war eine sehr lehrreiche, denn wir haben heute gesehen, dass man, wenn man nicht an seine Grenzen geht, wenn man ein wenig die Handbremse angezogen hat, keinen Erfolg hat. Bei uns haben Spieler gefehlt, ebenso beim Gegner, die Aussagekraft dieser Begegnung ist also recht gering. Was zählt, ist der Mittwoch, der Start in die entscheidende Phase der Spielzeit – und dafür werden wir bereit sein.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC- KAC)

Der Ausblick:

Die Heimniederlage gegen Fehérvár AV19 blieb für die Tabellensituation des EC-KAC ohne Auswirkung, die Rotjacken beendeten den Grunddurchgang der EBEL-Saison 2018/19 auf dem dritten Rang, nachdem sie in 54 Runden insgesamt 97 Punkte gesammelt hatten. Im Zuge des Play-Off-Picks am Sonntagabend waren die Klagenfurter damit bei der Auswahl des Viertelfinalgegners als Dritter hinter den Vienna Capitals (gegen Orli Znojmo) und den Graz 99ers (gegen den EHC Linz) an der Reihe. Mögliche Kontrahenten zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Finalisten der vergangenen Spielzeit, hier entschied sich General Manager Oliver Pilloni entsprechend der durch Management, Trainerstab und Mannschaft gemeinsam festgelegten Reihung für den Titelverteidiger HCB Südtirol als Gegner. Spiel eins dieser brisanten Viertelfinalserie steigt bereits am kommenden Mittwoch, dem 13. März, um 19.15 Uhr in der Stadthalle Klagenfurt (live bei Sky Sport Austria).

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