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Sport - Villach
Gerhard Unterluggauer ist nicht mehr Head-Coach der Adler
Gerhard Unterluggauer ist nicht mehr Head-Coach der Adler © 5min.at

Unterluggauer nicht mehr Cheftrainer, Strong geht nach Kanada

Umbruch beim VSV

Villach – Die Führung des EC Panaceo VSV hat wichtige sportliche Weichenstellungen im Hinblick auf die nächste Saison getroffen: So wird im Bereich des Trainerteams der Profimannschaft eine komplette Neuorganisation – abgesehen vom Verbleib von Tormanntrainer Markus Kerschbaumer – erfolgen. Das gab der Verein am späten Dienstagabend bekannt.

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Der bisherige Headcoach Gerhard Unterluggauer wird auf eigenen Wunsch von seiner zeit- und arbeitsintensiven Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor entbunden. Unterluggauer wird künftig als Sportmanager in sportliche und organisatorische Agenden eingebunden sein. Diese Entscheidung wurde vom Vorstand einstimmig getroffen.

VSV kritisiert Fans

VSV-Vorstandssprecher Gerald Rauchenwald: „Gerhard Unterluggauer verfügt über wertvolle Kontakte und ein ausgezeichnetes internationales Netzwerk. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem neuen Trainerteam für eine schlagkräftige Mannschaft sorgen werden.“ In diesem Zusammenhang verurteilt der VSV-Vorstand geschlossen die Beleidigungen gegenüber Gerhard Unterluggauer, wie sie in jüngster Vergangenheit auftraten. Rauchenwald: „Jeder kann seinen Unmut äußern – keine Frage. Bei allem Verständnis für die Enttäuschung der Fans können wir aber persönliche An- und Untergriffe nicht akzeptieren. Schließlich hat eine Vielzahl von Faktoren – von einem sehr engen finanziellen Korsett beim Spielerbudget über Verletzungspech bis hin zu Spielern, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, schlussendlich dazu geführt, dass die Saison so enttäuschend verlaufen ist – für die Fans und den gesamten Verein. Eine einzelne Person zum Sündenbock zu erklären, ist weder fair noch gerechtfertigt.“

Ken Strong geht

Bei der Sitzung waren sowohl Gerhard Unterluggauer als auch Ken Strong anwesend, wobei beide klarstellten, dass es keinerlei persönliche Differenzen zwischen ihnen gab oder gibt. Ken Strong möchte sich neuen Aufgaben widmen und kehrt nach Kanada zurück. „Ich verstehe, dass der VSV in dieser schwierigen Situation einen Trainer sucht, der es versteht, eine neue Mannschaft aufzubauen. Ich danke dem EC Panaceo VSV für die Zeit hier und wünsche dem Verein alles Gute“, so der Ex-Stürmerstar. Der Vorstand seinerseits dankt Ken Strong, dass er dem Klub in einer schwierigen Zeit beratend zur Seite stand. Kenny stünden auch in Zukunft beim VSV die Türen offen. Mit dem bisherigen Co-Trainer Markus Peintner wird eine Lösung gesucht.

Trainersuche hat oberste Priorität

Nach den finanziellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Weichenstellungen der letzten zwei Monate steht nun der Aufbau einer schlagkräftigen Mannschaft beim VSV im Vordergrund. Der Fokus in den nächsten Wochen wird dabei auf der Bestellung eines neuen Headcoaches liegen. Gemeinsam mit Sportmanager und Vorstand wird dieser die Mannschaft für die neue Saison zusammenstellen. Diese soll die klassischen VSV-Tugenden wieder aufleben lassen, mehr Kadertiefe bieten und das Potenzial für einen Play-Off-Platz aufweisen. Und damit die blau-weißen Fans zurückgewinnen.

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