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Politik - Villach
90 Prozent der Drogenrückstände im Kärntner Abwasser stammen von Cannabis.
90 Prozent der Drogenrückstände im Kärntner Abwasser stammen von Cannabis. © fotolia

Alarmglocken in der FPÖ-Villach

FPÖ-Nießner: „Kiffen wird verharmlost!“

Villach – Die FPÖ-Villach äußert sich am heutigen Samstag, dem 16. März, in einer Presseaussendung zur Kärntner Drogenproblematik. Besonders besorgt ist die Klubobfrau der freiheitlichen Gemeinderäte in Villach, Katrin Nießner, wegen des "oft verharmlosten" Cannabis. Die Legalisierung der Droge kommt für Nießner nicht in Frage.

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„Kiffen wird leider oft verharmlost. Dabei zeigt die jüngste Analyse von Drogenrückständen im Kärntner Abwasser, die unterschätzte Cannabis-Problematik“, ist Katrin Nießner besorgt. Laut der Analyse sollen, wie die FPÖ-Villach erklärt, über 90 Prozent der Drogenrückstände im Kärntner Abwasser von Cannabis stammen. „Da müssten die Alarmglocken läuten“, so Nießner. Bereits im Dezember 2018 hätten die Freiheitlichen eine Cannabis-Aufklärungskampagne beantragt, die „nun umgehend umgesetzt werden muss“, so ihre Forderung.

FPÖ-Villach: Entschieden gegen Cannabis-Freigabe

„Wir müssen unsere Jugendlichen schützen“, ist das Anliegen der Klubobfrau. Auf Betreiben der FPÖ wurde vorigen Freitag im Villacher Gemeinderat eine Resolution an die Landesregierung verabschiedet, um sich entschieden gegen eine Freigabe von berauschendem Cannabis auszusprechen. Denn immer wieder wird von Gruppierungen die Freigabe von Drogen gefordert. Solche Forderungen sind für Nießner unverständlich. Eine neue Studie aus Kanada, einem Land mit Cannabis-Freigabe, zeige, dass das Depressionsrisiko bei Cannabis konsumierenden Jugendlichen steige.

„Lass Drogen nicht ans Steuer“

Im Jahr 2016 hatte bei 22 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Toten in Österreich, mindestens einer der Beteiligten Drogen konsumiert. Das Verkehrsressort von Bundesminister Ing. Norbert Hofer und das Innenresort unter Bundesminister Herbert Kickl machen mit der Kampagne „Lass Drogen nicht ans Steuer“ auf die gefährlichen Folgen von Drogeneinfluss im Straßenverkehr aufmerksam. „Wer sich nach einer Drogeneinnahme ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere“, hält Nießner fest. Diese Kampagne der Bundesregierung sei wichtig für Kärnten, wo fünf von sechs Drogenlenkern unter Cannabis-Einfluss stehen.

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