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Sport - Klagenfurt
Auch bei der letzten Begegung in Klagenfurt konnten sich die Rotjacken gegen den HCB Südtirol durchsetzen. Am Bild: Obersteiner Daniel (KAC), Campbell Timothy (Bozen).
Auch bei der letzten Begegung in Klagenfurt konnten sich die Rotjacken gegen den HCB Südtirol durchsetzen. Am Bild: Obersteiner Daniel (KAC), Campbell Timothy (Bozen). © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. HCB Südtirol:

KAC gewinnt längstes Spiel der Liga­geschichte

Bozen – In der vierten Verlängerung, exakt nach 120 Minuten und 53 Sekunden, entschied Johannes Bischofberger das zweite Viertelfinalduell zwischen dem HCB Südtirol und dem EC-KAC für die Rotjacken, die in der Serie nun mit 2:0 voranliegen.

 4 Minuten Lesezeit (560 Wörter) | Änderung am 16.03.2019 - 14.20 Uhr

Der EC-KAC konnte im ersten Viertelfinalspiel am Mittwoch in der heimischen Stadthalle gleich drei Mal einen Rückstand egalisieren und sich letztlich mit 5:4 nach Verlängerung durchsetzen. Damit haben die Rotjacken sechs der sieben Saisonduelle mit dem HCB Südtirol gewonnen, sie reisten mit einer 1:0-Serienführung nach Bolzano. Entschieden die Klagenfurter das erste Duell einer Play-Off-Konfrontation für sich, so gingen sie seit der Finalserie 2012 gegen den EHC Linz stets siegreich aus der jeweiligen Serie hervor. In der Fremde agierte der EC-KAC zuletzt recht erfolgreich, gleich neun der jüngsten zwölf Auswärtsspiele konnte die Truppe von Petri Matikainen und Jarno Mensonen für sich entscheiden.

Der HCB Südtirol empfing den österreichischen Rekordmeister bei der Heimpremiere des am Montag dieser Woche neu bestellten Head Coaches Clayton Beddoes, zudem gab die im vergangenen Sommer in den Ruhestand gewechselte Vereinslegende Alexander Egger (in der Funktion als Co-Trainer) sein Comeback in der PalaOnda. Sowohl 2017 (gegen Linz) als auch 2018 (gegen Wien) konnten die Füchse Play-Off-Serien, in denen sie die erste Begegnung verloren hatten, noch (jeweils mit 4:1) für sich entscheiden. Allerdings verlor der HCB jedes seiner jüngsten sechs Ligaspiele, seit Anfang Februar gab es in 13 Partien nur zwei Erfolge, einen davon gegen die Rotjacken (2:1).

Die Personalien:

Den Rotjacken standen in dieser Begegnung die exakt gleichen Feldspieler zur Verfügung wie beim Serienauftakt am vergangenen Mittwoch: Unverändert fehlten die langfristig Verletzten Manuel Geier und Marco Richter, der angeschlagene Robin Gartner sowie der kranke Christoph Duller. In das Lineup zurück kehrte nach seiner Wiedergenesung und drei Spielen Pause Torhüter Lars Haugen, der in diesem zweiten Viertelfinalspiel auch den Start erhielt.

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale, Spiel 2:
HCB Südtirol – EC-KAC 3:4 n.V. (1:1,2:2,0:0)
PalaOnda Bolzano, 3.650 Zuschauer, Schiedsrichter Berneker (AUT), Štolc (SVK)

Tore HCB Südtirol:
Daniel Glira (14:27/Angelo Miceli, Mike Blunden)
Tim Campbell (25:47/Daniel Catenacci, Ivan Deluca/PP1)
Angelo Miceli (39:45/Daniel Glira, Markus Nordlund)

Tore EC-KAC:
Andrew Kozek (03:47/Martin Schumnig, Patrick Harand)
Patrick Harand (31:48/Adam Comrie, Johannes Bischofberger/PP1)
Nick Petersen (39:26/Andrew Kozek, Siim Liivik/PP1)
Johannes Bischofberger (120:53/Thomas Hundertpfund, Mitch Wahl)

Aufstellung EC-KAC: Haugen (Madlener) // Comrie-Fischer, Harand-Schumnig, Strong-Unterweger, Schnetzer // Kozek-Koch-Petersen, Hundertpfund-Wahl-Bischofberger, Obersteiner-Neal-S.Geier, Kraus-Liivik-Witting, Kreuzer

Der Kommentar:

„Ein unglaubliches Spiel zweiter großartiger Mannschaften. Beide Teams haben heute alles gegeben, die sonst häufig verwendete Floskel, dass sich beide den Sieg verdient hätten, war wohl selten passender und wahrer als an diesem Abend. Wir wurden am Ende belohnt, weil wir unseren Weg nie verlassen und einfach immer weitergemacht haben. Schon am Sonntag geht’s weiter, dann stehen wir wieder einem exzellenten Gegner gegenüber.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC)

Der Ausblick:

Von den neun bereits absolvierten kompletten Spieldritteln in diesem Viertelfinal-Duell zwischen dem EC-KAC und dem HCB Südtirol endeten sämtliche neun unentschieden, was die Ausgeglichenheit dieser Konfrontation unterstreicht. In den Verlängerungen beider Partien hatten aber jeweils die Rotjacken das bessere Ende für sich, die damit als einziges Team im Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga mit 2:0 Siegen in Front liegen. Die dritte Begegnung mit dem Titelverteidiger findet bereits am Sonntag in Klagenfurt statt, dieses um 17.30 Uhr beginnende Spiel wird nicht im TV übertragen.

Die Nachfrage nach Eintrittskarten ist groß, aktuell sind nur noch rund 145 Sitz- und 850 Stehplätze verfügbar. Bezogen werden können diese über den Online-Ticketshop des EC-KAC oder am Spieltag ab 16.00 Uhr an der Abendkassa.

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