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Hundeführerin Lisa Bartlmä mit dem kleinen Odin.
Hundeführerin Lisa Bartlmä mit dem kleinen Odin. © Landespolizeidirektion

"Odin" verstärkt Kärntens Polizeidiensthunde

So süß ist Kärntens jüngster „Polizist“ Odin

Klagenfurt/Villach – Seit 7. März 2019 verstärkt der Deutsche Schäfer, "Odin vom Kämpferherz", die Riege der Polizeidiensthunde. Gemeinsam mit seiner Hundeführerin Lisa Bartlmä wird der Welpe in den kommenden zwei Jahren die Grundausbildung absolvieren.

 3 Minuten Lesezeit (427 Wörter)

Die Grundausbildung ist intensiv und in mehrere Module gegliedert. „Wir sind erst ganz frisch dabei“, erklärt uns Odins Hundeführerin Lisa Bartlmä. Die Grundausbildung des kleinen Schäfers dauert insgesamt zwei Jahre. „Im ersten Jahr macht Odin die Ausbildung zum Schutz-, Stöber- und Fährtenhund“, erklärt Bartlmä im Interview mit 5 Minuten. „Im zweiten Jahr starten wird dann eine Spezialausbildung.“ Welche das sein wird, hängt von den Stärken des Hundes ab.

Übungseinheiten passen sich dem Alter der Hunde an

Zu Beginn fängt Odin, genau wie die anderen jungen Polizeidiensthunde, mit kleinen Schritten an. Hier fließt die dem Alter entsprechende Neugier in die Ausbildung ein. Mit zunehmendem Alter werden auch die Übungseinheiten intensiver und anspruchsvoller. So wird der Rüde Schritt für Schritt zu einem professionellen und belastbaren Diensthund. Die erfolgreiche Arbeit erfolgt auf drei Eckpfeilern: Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und Disziplin. Aktuell verfügt die Polizei in Kärnten über 17 voll ausgebildete und einsatzfähige Polizeidiensthunde. Mit Odin absolvieren noch zwei weitere junge Hunde die Ausbildung.

Odin wird auch zum Lawinenhund ausgebildet

Zusätzlich zur Grundausbildung macht der kleine Odin eine Zusatzausbildung zum Lawinenhund. „Diese werden wir voraussichtlich in Tirol starten“, erklärt uns Bartlmä. Während dieser Zusatzausbildung muss der Schäfer sich nicht nur an das Mitfahren im Auto und unterschiedlichste Umweltgeräusche gewöhnen, sondern auch an den Polizeihubschrauber als Transportmittel. Auch Bartlmä selbst startet einen Schitourenkurs, um gemeinsam mit Odin trainieren zu können.

„Odin ist ein richtiger Lauser“

Und die Hundeführerin nimmt Odins Ausbildung sehr ernst: „Wir trainieren sowohl im Privatleben als auch im Dienst“, so Bartlmä. Einmal die Woche geht sie mit Odin zur Junghundeübung. „Auch bei den Diensthundeübungen mit den Großen sind wir mit dabei“, erklärt Bartlmä. Auch bei der Arbeit begleitet Odin seine Hundeführerin: „Aber zurzeit nur als passiver Beifahrer“, betont Bartlmä. Trotz des vielen Trainings kommt aber auch die Freizeit nicht zu kurz. „Odin ist ein richtiger Lauser“, lacht Bartlmä. „Ich bin mit ihm oft im Wald unterwegs. Auch mit unseren beiden Zwergpinschern spielt er gerne“, erklärt die Hundeführerin. Außerdem würde der Schäfer nie eine Mahlzeit ausfallen lassen. „Er ist richtig verfressen!“, grinst Bartlmä.

Für die Hundeführerin gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Hund zu arbeiten. „Damit habe ich mir einen großen Traum erfüllt! Mein Hobby wurde zum Beruf“, freut sie sich. Wir wünschen den beiden auf jeden Fall alles Gute und drücken Odin bei seiner Ausbildung die Daumen.

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