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Politik - Klagenfurt
© pixabay

Grobkostenschätzung: 11,5 Mio. Euro

Ostspange Klagenfurt: Projekt­umsetzung fixiert

Klagenfurt – Pläne für den Bau einer so genannten „Ostspange Klagenfurt“, zur Entlastung der Kreuzungsbereiche der B 70 Packer Straße mit dem Südring sowie beim Klagenfurter Ortsteil St. Jakob, gibt es schon seit vielen Jahren. Nun soll das Projekt auch tatsächlich in Angriff genommen werden. Im Herbst hatten sich Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt darauf geeinigt, die ursprünglichen Projektpläne zu evaluieren und auf die aktuellen Verkehrsdaten anzupassen. Heute wurde der Evaluierungsbericht präsentiert.

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„Die Projektumsetzung ist nun fixiert, die Klagenfurter Ostspange wird gebaut“, informiert Straßenbaureferent Martin Gruber im Anschluss an den Termin mit Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, den Stadträten Christian Scheider und Markus Geiger sowie Vertretern der Straßenbauabteilungen von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten. „Das wird eines der prioritären Bauprojekte dieser Legislaturperiode, das wir sogar im Regierungsprogramm festgehalten haben. Deshalb freue ich mich, dass sich auch die Landeshauptstadt zur Ostspange bekennt und sie gemeinsam mit dem Land Kärnten umsetzen will“, so Gruber.

Ausschreibungsverfahren folgt

Es soll nun umgehend ein zweistufiges Ausschreibungsverfahren für die Gesamtplanung des Bauprojekts starten. Danach muss das Vorhaben vom Landesrechnungshof geprüft werden, bevor mit den Grundeinlöseverfahren begonnen werden kann. Die betroffenen Grundeigentümer sollen aber bereits jetzt kontaktiert werden, um im Vorfeld eventuell Optionsverträge über benötigte Grundflächen zu schließen. Damit der Baustart 2022 erfolgen kann, soll die Trassenführung im Wesentlichen gleich bleiben wie in den ursprünglichen Planungen. „Dafür liegen bereits die erforderlichen Genehmigungen vor, was uns in der Umsetzung Zeit sparen wird“, betont der Straßenbaureferent.

Nach der derzeit vorliegenden Grobkostenschätzung wird der Bau der Ostspange 11,5 Millionen Euro kosten, die zu 75 Prozent vom Land Kärnten und zu 25 Prozent von der Landeshauptstadt aufgebracht werden soll. Auch dieser Finanzierungsschlüssel wurde heute von den Vertretern von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten fixiert.

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