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Unterstützung für Menschen mit Trisomie 21

Welt-Down-Syndrom-Tag: Neues Projekt für mehr Eigen­ständigkeit

Kärnten – Dass der Welt-Down-Syndrom-Tag auf den 21. März fällt, ist kein Zufall: Down Syndrom bedeutet nämlich, dass das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist. In Österreich sind davon rund 9.000 Menschen betroffen, in Kärnten geschätzte 400.

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„Unsere Gesellschaft und vor allem die Politik haben die Verpflichtung, ihnen und ihren Familien die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Dazu gehört, ihnen ein weitgehend ‚normales‘ Leben zu ermöglichen“, ist Sozialreferentin Beate Prettner davon überzeugt, dass Diversität, also die Vielfältigkeit, die Basis unserer Gesellschaft ist.

Diese Hilfsangebote gibt es

Wie Prettner informiert, baue Kärnten mit der sogenannten „Mobilen Wohnbetreuung“ in Kooperation mit autArK derzeit ein weiteres Element der Assistenzleistungen aus – „dieses Angebot richtet sich gerade auch an Menschen mit Trisomie 21. Die ‚Mobile Wohnbetreuung‘ fördert die persönliche Weiterentwicklung und ist ganz wesentlich für die Stärkung des Selbstbewusstseins.“ „Mobile Wohnbetreuung“ sei aber noch viel mehr: „Der Mehrwert des Projekts liegt darin, Menschen mit Behinderung ein normalisiertes Wohnen zu ermöglichen, in den eigenen vier Wänden und abseits von Institutionen“, sagt die Sozialreferentin. Damit setze Kärnten nicht nur eine zentrale Maßnahme des Landesetappenplans um, sondern biete auch einen gelebten Beitrag zur Inklusion. „Und mit Inklusion meine ich ein Leben inmitten und mit der Gesellschaft“, so Prettner.

Kärnten unterstützt Eltern und Familien auch über die „Selbsthilfe Kärnten“: In der Selbsthilfegruppe „Down-Syndrom Kärnten“, deren Motto „Gemeinsam statt einsam!“ ist, werden Betroffene beraten, unterstützt, begleitet und vernetzt. Eine enge Vernetzung besteht zur Sozialabteilung des Landes und zur Behindertenanwaltschaft – vor allem wenn es um Wohnversorgung oder schulische Angelegenheiten geht. „Wir dürfen nicht müde werden, in unserer Gesellschaft das Verständnis für Behinderungen zu erhöhen. Der Schlüsselsatz ‚Es ist normal, anders zu sein‘ sollte dazu beitragen, sich in allen Bereichen für Inklusion einzusetzen und Inklusion möglich zu machen“, appelliert Prettner.

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