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Politik
© Daniel Trippolt/HBF

Sechs Monate im Ausland:

Kunasek ver­abschiedete 400 Soldaten in den Kosovo-Einsatz

Klagenfurt – Mit einem militärischen Festakt wurde heute im Beisein des Bundesministers für Landesverteidigung, Mario Kunasek, in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne das 40. Österreichische Kosovo-Kontingent verabschiedet. Über 400 Zeit- und Berufssoldaten, der Großteil gehört dem Jägerbataillon 25 an, werden die nächsten sechs Monate die internationalen KFOR-Schutztruppen im Kosovo verstärken.

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Sechs Monate Auslandseinsatz

Federführend für die Ausbildung und Aufstellung dieses Kontingentes, welches Anfang April die bisherigen Kräfte ablöst, ist die 7. Jägerbrigade („die Siebente“). Die Mehrheit der über 400 Soldatinnen und Soldaten, die in den nächsten sechs Monaten bis Ende September 2019 im Kosovo ihren Einsatz absolvieren, stellt das Jägerbataillon 25, für die es nicht der erste Auslandseinsatz ist. Weitere Kräfte kommen vom Feldbacher Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7, dem Villacher Pionierbataillon 1 sowie dem Jägerbataillon 12 aus Amstetten.

„Mut, Tapferkeit, Treue“…

…ist der Leitspruch der „25er“. Dieses Luftlandebataillon besteht seit Dezember 2012 nur aus Berufs- und Zeitsoldaten. Diese Umstellung führte zu einer erhöhten Einsatzbereitschaft des Klagenfurter Bataillons, der als einziger Luftlandeverband des Bundesheeres seit Jahren vielseitige Aufgaben im In- und Ausland erfüllt.

Unzählige Auslandseinsätze der „Siebenten“

Soldatinnen und Soldaten der 7. Jägerbrigade standen bereits bei UNO-Missionen in Zypern, auf den Golanhöhen und im Libanon, bei NATO geführten Missionen in Albanien, im Kosovo, in Afghanistan sowie bei EU-Missionen in Bosnien/Herzegowina, im Tschad oder Mali im Einsatz. Auch bei den AFDRU-Einsätzen nach der Tsunamikatastrophe in Sri Lanka oder nach dem Erdbeben in Pakistan waren ABC – Abwehr-Spezialisten der „Siebenten“ im Einsatz.

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