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FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann äußert heute Kritik an der Anschaffung der Bäume aus dem Ausland.
FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann äußert heute Kritik an der Anschaffung der Bäume aus dem Ausland. © 5min.at

Kritik von FPÖ-Darmann:

Stadion-Bäume kommen aus dem Ausland

Klagenfurt – Erneut gibt es Aufregung rund um den Stadionwald FOR FOREST. Wie der ORF am heutigen Samstag, dem 23. März, berichtet, werden die Bäume für das Stadion aus Italien, Holland und Deutschland angeliefert. Heftige Kritik kommt von FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

 2 Minuten Lesezeit (289 Wörter) | Änderung am 23.03.2019 - 12.04 Uhr

Die Bäume aus Italien, Holland und Deutschland sollen nächste Woche im Wörthersee Stadion ankommen. Für den FPÖ–Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann ist die Entscheidung, Bäume aus dem Ausland liefern zu lassen, nicht nachvollziebar. Besonders die „umweltpolitischen Aspekte“, mit denen Befürworter für das Projekt gestimmt hätten, würden bei diesem Verfahren außen vor gelassen.

„Dass die Bäume aus anderen Staaten importiert werden sollen, schlägt dem Fass den Boden aus. Diese Vorgangsweise ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten, und auch aus Umweltschutzgründen ist ein Ankarren der Bäume quer durch Europa auf das Entschiedenste abzulehnen“, kritisiert Darmann in einer heutigen Presseaussendung. Die FPÖ habe sich schon von Beginn an gegen das Projekt ausgesprochen, so der Chef Klubobmann. Gerade weil Kärnten neben der Steiermark das am stärksten bewaldete Bundesland Österreichs ist, sei die Lieferung der Bäume abzulehnen.

Stadionbäume als Klimawandel-Mahnmal

Der „Wald im Stadion“ wird vom 8. September 2019 bis zum 27. Oktober 2019 das gesamte Fußballfeld im Wörthersee Stadion bedecken. Er bildet auch das Zentrum des Klagenfurter Kultur-Jahresprogramms. Der neue Flyer liegt seit gestern überall in Klagenfurt auf. 5-Minuten berichtete.

Der Künstler Klaus Littmann sieht in seinem Wunsch, den umweltpolitischen Gedanken mit seinem Kunstprojekt zu stärken, und dem Anliefern der Bäume aus drei verschiedenen Ländern, keinen Widerspruch. „Selbst wenn wir die Bäume alle in Österreich gefunden hätten, wären wir wahrscheinlich doppelt soviele Kilometer unterwegs gewesen“, erklärt er dem ORF-Kärnten. Auf diese Weise hätte man die Bäume gezielt gefunden. Mit dem Kunstprojekt möchte Littmann eine Art „Zoo für Bäume“ errichten, um auf die gefährlichen Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

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