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Am 4. April

„Netzwerk Prävention“ stellt Cyber­mobbing zur Diskussion

Villach – Bereits zum 13. Mal findet am 4. April der Schwerpunkttag des „Netzwerkes Prävention“ - heuer in der Neuen Mittelschule Auen - statt. Bei der öffentlichen Veranstaltung ab 19 Uhr im Parkhotel geht es um „Cybermobbing“.

 3 Minuten Lesezeit (405 Wörter) | Änderung am 27.03.2019 - 10.48 Uhr

Der alljährliche Schwerpunkttag des „Netzwerk Prävention“ soll das Thema Vorbeugung im Sinne von Selbstbewusstseinsstärkung und Persönlichkeitsbildung in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Beratungsangebote im Präventionsbereich in Villach, Informations- und Arbeitsmaterial zu Prävention und Pubertät sowie eine Reihe von Workshops. Heuer findet der Präventionstag in der Neuen Mittelschule Auen statt.

„Cybermobbing“…

…ist dann das Thema bei der ab 19 Uhr stattfindenden Publikumsdiskussion „Cybermobbing – wenn das Handy zur Waffe wird!“ im Parkhotel Villach. Fachleute geben Auskunft und stehen für Fragen zur Verfügung.

Das Thema ist aktueller denn je und beschäftigt Internetnutzerinnen und –nutzer täglich. Mobbing ist an sich kein neues Phänomen. Mit der Verbreitung von Internet und Handy findet das systematische Belästigen, Bloßstellen, Fertigmachen oder auch absichtliche Ausgrenzen zusätzlich im virtuellen Raum statt. Die Besonderheiten von Cyber-Mobbing: Es kann rund um die Uhr erfolgen, erreicht ein großes Publikum und die Täter/innen agieren (scheinbar) anonym.

„Wie geht es Jugendlichen damit? Wie gehen sie damit um? Wissen sie, was sie dagegen tun können? Haben sie geeignete Handlungsmöglichkeiten?“ Und auch Eltern und Bezugspersonen sind verunsichert. Auch für sie stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang mit solchen Postings und nach dem Umgang mit ihren Jugendlichen, die sehr unterschiedlich darauf reagieren und eventuell Unterstützung in sehr unterschiedlicher Art und Weise benötigen.

Diesen und noch weiteren Fragen soll an diesem Abend nachgegangen werden und mögliche Handlungsstrategien diskutiert werden.

Diskussionsgäste sind:

Sonja Mitsche
(Geschäftsführerin 4everyoung.at gemeinnützige KommunikationsgesmbH)

Dr. Christoph Schneidergruber

(Klinischer Psychologe und Psychotherapeut, Leiter des Hermann-Gmeiner-Zentrums von SOS-Kinderdorf und in freier Praxis tätig)

Mag.a Eva Krainer

(Sozialpädagogin, Coach, Trainerin zu Selbstbewusstsein/ Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen nach der Methode „Drehungen“, Mitarbeiterin im Mädchenzentrum Klagenfurt, Schwerpunkte: Gewaltprävention, Berufsorientierung)

Netzwerk Prävention

Das Villacher „Netzwerk Prävention“ – eine Vernetzung von mittlerweile an die 40 Institutionen, die im Präventions- und Beratungsbereich arbeiten – besteht seit 2001. „Ziel ist es, durch kooperative Veranstaltungen in Schulen und Kindergärten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen Bewusstseins- und Persönlichkeitsbildung in Hinblick auf Vorbeugungsmaßnahmen zu erreichen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Präventionsarbeit ist für unsere Gesundheitspolitik ein wichtiger Eckpunkt. Es geht darum, im Vorfeld bereits Angebote zu machen und nicht erst tätig zu werden, wenn Probleme auftauchen.“

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