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Politik - Villach & Klagenfurt
Debatte
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EU-Parlament stimmte ab:

Ende der Zeit­umstellung nach 2021?

Kärnten – Seit wenigen Stunden laufen unsere Uhren wieder nach der Sommerzeit. In der Nacht von gestern auf heute, 31. März, wurden diese nämlich um eine Stunde, und zwar von 2 Uhr auf 3 Uhr nachts, vorgestellt. Dies geschah voraussichtlich zum drittletzten Mal. Das EU Parlament stimmte diese Woche nämlich für eine Abschaffung der Zeitumstellung nach 2021.

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In der Nacht vom 30. auf den 31. März wurden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr gedreht. Das EU-Parlament stimmte diese Woche ab und entschied sich für eine Abschaffung der Zeitumstellung. Demnach sollen wir im Jahr 2021 zum letzten Mal die Uhren umstellen. Dabei kann sich jedes EU-Land aussuchen, ob es die Sommer- oder Winterzeit bevorzugt.

Sommer- oder Winterzeit?

Da die zweimal jährliche Zeitumstellung nicht die erhoffte Energieeinsparung gebracht hat und auch für die Gesundheit von Mensch und Tier wenig förderlich ist, soll sie nun abgeschafft werden. Dafür stimmten am Dienstag, 26. März, 410 Abgeordnete des EU-Parlaments. Dagegen waren 192.

Doch die „neue“ Uhrzeit wird nicht einheitlich sein, denn die einzelnen EU-Mitgliedstaaten können wählen, ob sie fortan auf Dauer Winter- oder Sommerzeit haben wollen. „Wichtig ist, dass die Regierungen bei der Wahl ihrer Uhrzeit koordiniert und verantwortungsvoll vorgehen. Es darf zu keinem Zeit-Chaos in Europa kommen. Wir brauchen zumindest eine gemeinsame Zeitzone in West- und Mitteleuropa von Paris bis Budapest“, teilte der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker in einer Presseaussendung mit. Die Länder, die sich für die Sommerzeit entscheiden, werden die Uhren also im März 2021 zum letzten Mal umstellen. Für Staaten, die die Winterzeit bevorzugen, wird die Uhr dann im Oktober 2021 noch einmal dauerhaft umgestellt.

Ziel: Reibungslose Umstellung

„Damit wir den Stopp der Zeitumstellung reibungslos und ohne Probleme für Zugfahr- und Flugpläne bewerkstelligen können, brauchen wir einen Koordinierungsmechanismus, den wir jetzt rasch ausarbeiten müssen. Bis April nächsten Jahres sollten die Mitgliedstaaten der EU-Kommission dann mitteilen, welche Zeit sie in Zukunft beibehalten wollen“, so Becker. „Sollte es trotz der ausreichenden Vorlaufzeit Probleme für den Binnenmarkt geben, haben wir eine Notbremse vorgesehen, die die Kommission dann ziehen könnte.“ Die Abschaffung der zweimal jährlichen Zeitumstellung würde in dem Fall auf 2022 verschoben werden.

Was ist deine Meinung?

Wie denkst du über die geplante Abschaffung der Zeitumstellung? Höchste Zeit oder eine sinnlose Maßnahme? Bevorzugst du die Sommer- oder Winterzeit? Kann das gut gehen, wenn sich die einzelnen EU-Staaten für unterschiedliche Zeiten entscheiden? Uns interessiert deine Meinung! Diskutiere mit uns in den Kommentaren auf Facebook.

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